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Wandel in Witten

Ein Waldboden, der in Zungen redet, ein tödlicher Liederzyklus, schwaches Meeresleuchten, viele Fingerübungen und nur ein einziges Buh: Das ist die Bilanz der 54. Tage für neue Kammermusik in Witten an der Ruhr. Aber wie geht es weiter?


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Dossier: Unter den Linden

Lebenslänglich

Vor 22 Jahren wurde Daniel Barenboim von der Staatskapelle Berlin zum »Chefdirigenten auf Lebenszeit« ernannt. Dieser Bund droht immer mehr zur Hypothek zu werden. Die Risse im Beziehungsgeflecht vertiefen sich, Staatsopern-Intendant Schulz verlässt demnächst das Haus, der Kulturpolitik gelingt kein Befreiungsschlag. Wie kann es jetzt weitergehen?
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Nach wie vor

Daniel Barenboims ehemalige Orchestermanagerin wirft dem Dirigenten einen körperlichen Übergriff vor – und der Leitung der Berliner Staatsoper, dass sie ihre Beschwerde nie ernst genommen hat.

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Dossier: Ukraine-Krieg

»Maestros persönliche Geldbörse«

In seiner neuesten Recherche enthüllt das Team des inhaftierten Alexej Nawalny das enorme Vermögen Valery Gergievs und wirft dem Dirigenten diverse illegale Aktivitäten wie die Veruntreuung von Stiftungsgeldern in großem Stil vor. Eine Zusammenfassung und Einordnung.

Scheinheilige

Ähnlich wie der Politik würde es auch der klassischen Musikwelt gut stehen, sich selbstkritisch mit der eigenen Verstrickung in die russische Kulturpropaganda zu beschäftigen. Stattdessen ducken sich viele weg oder warnen vor einer neuen »Cancel Culture«.

Gergiev beim Wort nehmen

Nichts deutet darauf hin, dass Valery Gergiev den russischen Angriffskrieg in der Ukraine ablehnt, im Gegenteil. Gergiev hat aus seiner persönlichen und weltanschaulichen Nähe zu Putin und dessen Ukraine-Politik nie einen Hehl gemacht. Trotzdem bedurfte es erst eines russischen Invasionskrieges, um in München und anderswo die Augen zu öffnen.

»Unsere Politiker werben nicht genug für die Ukraine und unsere Kultur. Das ist etwas, worüber ich immer wieder spreche: wie wichtig Kultur ist, auch in Situationen wie dieser.«

Anna Stavychenko

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Video der Woche

Kebyart mit Eötvös’ Lectures différentes

Das junge Saxophonquartett KEBYART aus Barcelona präsentiert sich mit einer vielseitigen musikalischen Visitenkarte: Für ihr internationales Debüt haben die Vier Werke des Standardrepertoires (Haydn, Strawinsky) neu arrangiert und kombinieren sie mit der Ersteinspielung von Eötvös’ Originalkomposition für Saxophonquartett Lectures différentes, Joan Pérez-Villegas’ Bearbeitung von García Lorcas populären spanischen Canciones antiguas españolas und einem Arrangement von Leonard Cohens Take this Waltz.


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Audio der Woche

Dorothee Eberhardts Magma, 1. Satz

Die fünfte Portrait-CD von Dorothee Eberhardt bei GENUIN setzt sich aus neuen und neuesten Werken für ungewöhnliche Instrumentenkombinationen zusammen. Es spielen das Monet-Quintett, das Trio Tricolor (Korbinian Altenberger, Violine, Christoph Eß, Horn und Boris Kusnezow, Klavier), Zoltán Kovács, Klarinette, Axel Gremmelspacher, Piano und Catherina Lendle, Violine. Neben der Farbigkeit der Werke sind ihr herausragendes Merkmal prägnante Rhythmen, vor allem in Gestalt rhythmischer Ostinati, in denen Dorothee Eberhardt Johann Sebastian Bachs Ideen neu gedacht hat: Extravaganza ist voller Drive, Magma vbesticht durch filigrane und komplexe rhythmische Geflechte und Neon steigert sich bis ins Atemlose.


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Video der Woche

DRIFTs Breaking Waves

Eigens für die Elbphilharmonie hat das niederländische Künstlerduo DRIFT mit Breaking Waves ein Kunstwerk erschaffen, das die Westspitze des Gebäudes am 28. April 2022 in ein Wellenspiel aus Licht eintauchen lässt. Hunderte Drohnen tanzen zum Zweiten Satz des Klavierkonzertes von Thomas Adès, gespielt vom NDR Elbphilharmonie Orchester mit dem Pianisten Kirill Gerstein unter der Leitung ihres Chefdirigenten Alan Gilbert. Aufgezeichnet im Rahmen des Festkonzerts zum 5. Geburtstag der Elbphilharmonie am 11. Januar 2022.


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4×4

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Eberhard Feltz

Es ist nicht einfach, das Charisma von Eberhard Feltz zu beschreiben, seine angenehme Autorität, wenn er über Musik spricht. Er ist professoral und gleichzeitig jemand, der die Lust weckt, irgendetwas von dem zu lernen, was er selbst gelernt hat in seinem Leben.

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Interpretationen im Vergleich

Cinema Anti-Paradiso

Die erste Symphonie von Jean Sibelius im Interpretationsvergleich, mit Kurt Sanderling und dem Berliner Sinfonie-Orchester, Herbert von Karajan und den Berliner Philharmonikern, Vladimir Ashkenazy und dem Philharmonia Orchestra und Jukka-Pekka Saraste und der Sinfonia Lahti

Du spieltest Cello


Stimmen

Die Anti-Diva

Ein Multitalent des 19. Jahrhunderts, das europaweit das Kulturleben mitgestaltete und doch lange ein blinder Fleck der Musikgeschichtsschreibung war: das Phänomen Pauline Viardot(-García), erklärt von Musikwissenschaftlerin Beatrix Borchard.

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Danke nein.

In der Kirche will unsere Autorin durch die erhabene Atmosphäre, die Kunst, die Nähe zum Göttlichen dem Alltäglichen entfliehen. Aber was passiert, wenn die Kirchenmusik versucht, sie genau in diesem Alltag abzuholen?

Rote Linien

Wie würde die klassische Musikwelt bei einem Angriff Chinas auf Taiwan reagieren? Ein Zukunftsszenario, das viel über unsere Gegenwart aussagt.

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