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»Der Druck ist einfach omnipräsent.«

Die Probezeit für feste Stellen in Berufsorchestern dauert ein ganzes Jahr, am Ende dürfen alle Kolleg:innen abstimmen, ob die oder der Neue die Stelle wirklich bekommt. Jeffrey Arlo Brown begleitete den Trompeter Markus Czieharz durch ein Jahr unter ständiger Beobachtung beim Sinfonieorchester Wuppertal.


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Der Ukraine-Krieg und seine Auswirkungen auf die Klassikwelt

Scheinheilige

Ähnlich wie der Politik würde es auch der klassischen Musikwelt gut stehen, sich selbstkritisch mit der eigenen Verstrickung in die russische Kulturpropaganda zu beschäftigen. Stattdessen ducken sich viele weg oder warnen vor einer neuen »Cancel Culture«.

Gergiev beim Wort nehmen

Nichts deutet darauf hin, dass Valery Gergiev den russischen Angriffskrieg in der Ukraine ablehnt, im Gegenteil. Gergiev hat aus seiner persönlichen und weltanschaulichen Nähe zu Putin und dessen Ukraine-Politik nie einen Hehl gemacht. Trotzdem bedurfte es erst eines russischen Invasionskrieges, um in München und anderswo die Augen zu öffnen.

»Maestros persönliche Geldbörse«

In seiner neuesten Recherche enthüllt das Team des inhaftierten Alexej Nawalny das enorme Vermögen Valery Gergievs und wirft dem Dirigenten diverse illegale Aktivitäten wie die Veruntreuung von Stiftungsgeldern in großem Stil vor. Eine Zusammenfassung und Einordnung.

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Kritiken

Gesammelsuriumskunstwerk

Gegenseitiges Stockholm-Syndrom und Kink des Nibelungen: Die Ausstellung »Richard Wagner und das deutsche Gefühl« im Deutschen Historischen Museum in Berlin

Wandel in Witten

Ein Waldboden, der in Zungen redet, ein tödlicher Liederzyklus, schwaches Meeresleuchten, viele Fingerübungen und nur ein einziges Buh: Das ist die Bilanz der 54. Tage für neue Kammermusik in Witten an der Ruhr. Aber wie geht es weiter?

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Audio der Woche

Ercole Nisini, Zita Mikijanska und Tobias Schade mit komponierten Improvisationen über bekannte Motetten und Madrigale der Renaissance

»Standards« würde man sie heute im Jazz nennen, die Madrigale und Motetten der Renaissance, über welche die großen Musiker der Zeit improvisierten. Diese unglaublich vitale Musizierpraxis möchte der international tätige Posaunist Ercole Nisini auf seiner neuen GENUIN-CD wiederbeleben: Er interpretiert aufgeschriebene Improvisationen aus alten Quellen, improvisiert und schreibt aber auch neu über Themen der Zeit. Die Liste der Komponisten auf dieser aufregenden CD liest sich wie ein Who is Who der berühmtesten Musiker des 16. und 17. Jahrhunderts: Palestrina, Monteverdi, Frescobaldi, de Rore und viele mehr. Love Songs aus einer vergangenen Epoche – aber deshalb um nichts weniger aufregend als heutige Liebeslieder…


Präsentiert von

»Als ich in die Sterbebegleitung gegangen bin, wollte ich eigentlich einen Ausgleich finden zur Musik, habe dann aber relativ schnell feststellen müssen: Kunst und Sterben gehen so Hand in Hand.«

Nina Gurol ist nicht nur Pianistin, sondern auch Sterbebegleiterin. Über zwei Passionen und die Verbindungen, die aus ihnen entstehen.

Komponistinnen


Kommentare

Danke nein.

In der Kirche will unsere Autorin durch die erhabene Atmosphäre, die Kunst, die Nähe zum Göttlichen dem Alltäglichen entfliehen. Aber was passiert, wenn die Kirchenmusik versucht, sie genau in diesem Alltag abzuholen?

»Als man im Frühling 2020 an der Philharmonie den ganzen Tag skaten konnte, war es, als hätte Gott Adam und Eva kurz zurück ins Paradies gelassen.«

Während der Lockdowns durfte vor der Berliner Philharmonie geskatet werden, jetzt steht das unter Strafe. Eine verpasste Chance, in Zeiten der fortschreitenden Privatisierung des öffentlichen Raums ein Zeichen für Offenheit und Vielfalt zu setzen, findet Skater und Konzertgänger Jeffrey Arlo Brown.

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Ausbildung


Stimmen

Die Anti-Diva

Ein Multitalent des 19. Jahrhunderts, das europaweit das Kulturleben mitgestaltete und doch lange ein blinder Fleck der Musikgeschichtsschreibung war: das Phänomen Pauline Viardot(-García), erklärt von Musikwissenschaftlerin Beatrix Borchard.

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Lebenslänglich

Vor 22 Jahren wurde Daniel Barenboim von der Staatskapelle Berlin zum »Chefdirigenten auf Lebenszeit« ernannt. Dieser Bund droht immer mehr zur Hypothek zu werden. Die Risse im Beziehungsgeflecht vertiefen sich, Staatsopern-Intendant Schulz verlässt demnächst das Haus, der Kulturpolitik gelingt kein Befreiungsschlag. Wie kann es jetzt weitergehen?

Gergiev beim Wort nehmen

Nichts deutet darauf hin, dass Valery Gergiev den russischen Angriffskrieg in der Ukraine ablehnt, im Gegenteil. Gergiev hat aus seiner persönlichen und weltanschaulichen Nähe zu Putin und dessen Ukraine-Politik nie einen Hehl gemacht. Trotzdem bedurfte es erst eines russischen Invasionskrieges, um in München und anderswo die Augen zu öffnen.

»Ich kann mir nicht vorstellen, die Bühne mit jemandem zu teilen, der oder die eine Politik des Tötens verteidigt, rechtfertigt oder verschweigt.«

Dass man mit dem symbolpolitischen Autopiloten in Kriegszeiten gegen die Wand fahren kann, haben die erbitterten Diskussionen um das Solidaritätskonzert ›Für Frieden und Freiheit‹ von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und den Berliner Philharmonikern im Schloss Bellevue gezeigt. Der ukrainische Geiger Oleh Kurochkin, der dort mitspielte, erklärt, warum jetzt mit Blick auf die Ukraine und Russland nicht die richtige Zeit ist für Versöhnungskitsch.

Welche Komponistin passt zu Deiner Persönlichkeit?


China

Rote Linien

Wie würde die klassische Musikwelt bei einem Angriff Chinas auf Taiwan reagieren? Ein Zukunftsszenario, das viel über unsere Gegenwart aussagt.

Kontaktvermeidung

China-Tourneen deutscher Orchester dienen fast ausschließlich Vermarktungsstrategien und politischer Instrumentalisierung. Der viel beschworene »Kulturaustausch« findet kaum statt. Eine vertane Chance.

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Stilkritiken


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Interpretationen im Vergleich

Cinema Anti-Paradiso

Die erste Symphonie von Jean Sibelius im Interpretationsvergleich, mit Kurt Sanderling und dem Berliner Sinfonie-Orchester, Herbert von Karajan und den Berliner Philharmonikern, Vladimir Ashkenazy und dem Philharmonia Orchestra und Jukka-Pekka Saraste und der Sinfonia Lahti

Stimmen


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