Das erste Mal begegnete ich Griseys Musik an der Musikhochschule. Jede Woche hörten wir dort im Unterricht Neue Musik und meistens ließ mich das ziemlich kalt. Während Werke von Boulez, Stockhausen und anderen Nachkriegs-Titanen an mir vorbeirauschten, versuchte ich, eher um die Zeit totzuschlagen, den unglaublich komplexen Partituren zu folgen.Das änderte sich mit Quatre chants pour franchir le seuil schlagartig. Die Musik war von packender Schönheit und sprach mich emotional direkt an. Auch heute, sechs Jahre später, fasziniert mich Griseys relativ kleines aber beeindruckendes Oeuvre noch immer. In dieser Playlist habe ich einige meiner Lieblingsstücke zusammengestellt. Unterstützt haben mich dabei die Komponisten Joshua Fineberg und Arash Yazdani.
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