Nicht um ein Nichts, ein gar Nichtiges, dreht es sich in diesem Stück, sondern um unsere Träume und Sehnsüchte in diesem uns zermürbenden, ertränkenden Alltag, der die Liebe abschleift zu nickligem, kein Ende mehr nehmendem Aneinanderhadern. Gibt es denn Traurigeres, wenn man so recht darüber nachdenkt? Der Ruf kompletter Belanglosigkeit freilich eilt dem selten bis nie gespielten Strauss-Stück Intermezzo von 1924 zuverlässig voraus: dieser heiteren Ehezwist-Nabelschau, in der Richard zu Robert und Strauss zu Storch wird etc pp. Aber dann, da es doch einmal gespielt wird, an der Deutschen Oper Berlin, amüsiert es das Publikum eben doch nicht bloß, sondern belangt es. Bei allem Gelächter.
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