Für etwas vorschnelle Rezipientinnen und Rezipienten von Autoren wie Theodor W. Adorno dürfte es – um ein Wort von Thomas Bernhard zu entlehnen – als Impuls ganz »naturgemäß« erscheinen, dass man, geht es »plötzlich« um einen aktuellen »Zusammenhang« zwischen Politik und einer komponierenden Vertreterin der Neuen Musik, nach deren politischer Meinung fragt. Doch sollte man die betreffende Künstlerin verstehen, wenn sie sich ausdrücklich dazu nicht »positionieren« will – und nicht etwa in die Falle des Reporters tappen, der in Hoch-Zeiten der Corona-Pandemie Fußballtrainer Jürgen Klopp nach seiner Meinung zu den »Maßnahmen« befragen wollte (und dafür rhetorisch gewandt von Klopp auf die Mütze bekam).
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