»Ich war fast schon skeptisch, dass etwas, was so viel Spaß macht, mit so wenig Angst und Überwindung von Scham einhergeht.«

Sabin Tambrea steuerte eigentlich auf eine Karriere als Geiger zu, dann wurde er stattdessen Schauspieler. Von 2008 bis 2017 war er festes Ensemblemitglied am Berliner Ensemble während der Intendanz Claus Peymanns, seit dessen Abschied konzentriert er sich auf Filmrollen (›Babylon Berlin‹, ›Narziss und Goldmund‹, ›Ku’damm‹). Ein Gespräch über das Aussteigen, die Tragik der frühen Professionalisierung in der klassischen Musik und einen motzenden Peymann als Handyklingelton.


Kommentar

Das große Ganze

Warum es so schwierig ist, in Orchestern Veränderungen anzustoßen. Ein Gastkommentar von Ulrich Haider, stellvertretender Solo-Hornist der Münchner Philharmoniker.

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Video der Woche

VdSQ/Festival4: Engagement für Streichquartette

Am 9. Dezember 2022 realisiert Festival4 erneut eine Projekt-Idee: Mensch – Klang – Raum – Moderne, ein audio-visuelles Livekonzert in der Pinakothek der Moderne München mit sechs renommierten Streichquartetten (Asasello Quartett, Diogenes Quartett, Henschel Quartett, Klenke Quartett, Malion Quartett, Modern String Quartet) und Videoinstallationen von Manuela Hartel an unterschiedlichen Orten der Pinakothek. Auf dem Programm stehen Streichquartette von George Crumb, Lisa Streich, Ursula Mamlok, Carolin Shaw, Sergej Newski, Steffen Wick, Jörg Widmann, John Adams und Bilder einer Ausstellung – Framed in Jazz.


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Audio der Woche

MDR-Rundfunkchor und Philipp Ahmann mit Adeste fideles

Glòria – Weihnachtslieder aus Deutschland und aller Welt – vom MDR-Rundfunkchor geht in die dritte Runde, mit beliebten und bekannten Titeln, aber auch Raritäten zum Entdecken: Es geht nach Spanien und Skandinavien, durch slawische Länder, auf den nordamerikanischen und australischen Kontinent. Vom zarten Wiegenlied bis zum prächtigen Engelslob. Live zu erleben am 1. Dezember im Leipziger Paulinum, am 2. Dezember in Nordhausen sowie am 04. Dezember in der Georgienkirche Eisenach.


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»Seit Offenbach und Hervé Mitte des 19. Jahrhunderts die Operette erfanden, gedeiht sie vor allem in potenziell fatalen Endzeiten und Gefahrenzonen. Krisen und Katastrophen, so scheint es, liefern den Nährstoff, aus dem die Gattung ihre Kraft gewinnt. Je mehr die Welt knirscht oder kracht, desto besser fürs lakonisch spöttische, unterhaltsam zerstreuende Geschäft.«

Albrecht Thiemann in VAN #329 über die Renaissance der Operette.

Alle da? Über Diversität und Rassismus in der Klassik


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