»Ich war fast schon skeptisch, dass etwas, was so viel Spaß macht, mit so wenig Angst und Überwindung von Scham einhergeht.«

Sabin Tambrea steuerte eigentlich auf eine Karriere als Geiger zu, dann wurde er stattdessen Schauspieler. Von 2008 bis 2017 war er festes Ensemblemitglied am Berliner Ensemble während der Intendanz Claus Peymanns, seit dessen Abschied konzentriert er sich auf Filmrollen (›Babylon Berlin‹, ›Narziss und Goldmund‹, ›Ku’damm‹). Ein Gespräch über das Aussteigen, die Tragik der frühen Professionalisierung in der klassischen Musik und einen motzenden Peymann als Handyklingelton.


Kommentar

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Das große Ganze

Warum es so schwierig ist, in Orchestern Veränderungen anzustoßen. Ein Gastkommentar von Ulrich Haider, stellvertretender Solo-Hornist der Münchner Philharmoniker.

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Video der Woche

DRIFTs Breaking Waves

Eigens für die Elbphilharmonie hat das niederländische Künstlerduo DRIFT mit Breaking Waves ein Kunstwerk erschaffen, das die Westspitze des Gebäudes am 28. April 2022 in ein Wellenspiel aus Licht eintauchen lässt. Hunderte Drohnen tanzen zum Zweiten Satz des Klavierkonzertes von Thomas Adès, gespielt vom NDR Elbphilharmonie Orchester mit dem Pianisten Kirill Gerstein unter der Leitung ihres Chefdirigenten Alan Gilbert. Aufgezeichnet im Rahmen des Festkonzerts zum 5. Geburtstag der Elbphilharmonie am 11. Januar 2022.


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Audio der Woche

Dorothee Eberhardts Magma, 1. Satz

Die fünfte Portrait-CD von Dorothee Eberhardt bei GENUIN setzt sich aus neuen und neuesten Werken für ungewöhnliche Instrumentenkombinationen zusammen. Es spielen das Monet-Quintett, das Trio Tricolor (Korbinian Altenberger, Violine, Christoph Eß, Horn und Boris Kusnezow, Klavier), Zoltán Kovács, Klarinette, Axel Gremmelspacher, Piano und Catherina Lendle, Violine. Neben der Farbigkeit der Werke sind ihr herausragendes Merkmal prägnante Rhythmen, vor allem in Gestalt rhythmischer Ostinati, in denen Dorothee Eberhardt Johann Sebastian Bachs Ideen neu gedacht hat: Extravaganza ist voller Drive, Magma vbesticht durch filigrane und komplexe rhythmische Geflechte und Neon steigert sich bis ins Atemlose.


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»Seit Offenbach und Hervé Mitte des 19. Jahrhunderts die Operette erfanden, gedeiht sie vor allem in potenziell fatalen Endzeiten und Gefahrenzonen. Krisen und Katastrophen, so scheint es, liefern den Nährstoff, aus dem die Gattung ihre Kraft gewinnt. Je mehr die Welt knirscht oder kracht, desto besser fürs lakonisch spöttische, unterhaltsam zerstreuende Geschäft.«

Albrecht Thiemann in VAN #329 über die Renaissance der Operette.

Alle da? Über Diversität und Rassismus in der Klassik


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