»Ich war fast schon skeptisch, dass etwas, was so viel Spaß macht, mit so wenig Angst und Überwindung von Scham einhergeht.«

Sabin Tambrea steuerte eigentlich auf eine Karriere als Geiger zu, dann wurde er stattdessen Schauspieler. Von 2008 bis 2017 war er festes Ensemblemitglied am Berliner Ensemble während der Intendanz Claus Peymanns, seit dessen Abschied konzentriert er sich auf Filmrollen (›Babylon Berlin‹, ›Narziss und Goldmund‹, ›Ku’damm‹). Ein Gespräch über das Aussteigen, die Tragik der frühen Professionalisierung in der klassischen Musik und einen motzenden Peymann als Handyklingelton.


Kommentar

Das große Ganze

Warum es so schwierig ist, in Orchestern Veränderungen anzustoßen. Ein Gastkommentar von Ulrich Haider, stellvertretender Solo-Hornist der Münchner Philharmoniker

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Video der Woche

Schrumpf! 2026 Trailer

Bei Schrumpf! kann die ganze Familie neue Kunstformen entdecken, Orte erkunden, ungewöhnlichen Klängen lauschen und Bewegungen ausprobieren. Auch 2026 werden wieder sechs Veranstaltungen für Erwachsene geschrumpft: also gekürzt, moderiert und interaktiver gestaltet, so dass die ganze Familie Experimentelles und Unerwartetes erleben kann.

Bei Schrumpf! Dazwischen bringt das Trickster Orchestra 25. April, 11 Uhr im Berliner Radialsystem Instrumente aus der ganzen Welt zusammen und lässt einen flexiblen, musikalischen Zwischenraum erklingen. 


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Audio der Woche

Das Duo FourTe spielt Johann Sebastian Bachs Gottes Zeit ist die allerbeste Zeit

Das deutsch-japanische Klavierduo FourTe veröffentlicht bei GENUIN ein Album, das einen musikalischen Dialog zwischen Europa und Westasien entfaltet und zugleich eine starke Stimme für den Frieden in unruhigen Zeiten erhebt. Die Bandbreite reicht von Bach bis Piazzolla, von armenischer Folklore bis zu Eigenkompositionen von Eva-Maria Weinreich. Die Musikerin und ihr Partner Tomohito Nakaishi, beide Preisträger internationaler Wettbewerbe und Stipendien, überzeugen mit fein aufeinander abgestimmtem, nuancenreichen Spiel.


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»Seit Offenbach und Hervé Mitte des 19. Jahrhunderts die Operette erfanden, gedeiht sie vor allem in potenziell fatalen Endzeiten und Gefahrenzonen. Krisen und Katastrophen, so scheint es, liefern den Nährstoff, aus dem die Gattung ihre Kraft gewinnt. Je mehr die Welt knirscht oder kracht, desto besser fürs lakonisch spöttische, unterhaltsam zerstreuende Geschäft.«

Albrecht Thiemann in VAN #329 über die Renaissance der Operette.

Alle da? Über Diversität und Rassismus in der Klassik


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