»Ich war fast schon skeptisch, dass etwas, was so viel Spaß macht, mit so wenig Angst und Überwindung von Scham einhergeht.«

Sabin Tambrea steuerte eigentlich auf eine Karriere als Geiger zu, dann wurde er stattdessen Schauspieler. Von 2008 bis 2017 war er festes Ensemblemitglied am Berliner Ensemble während der Intendanz Claus Peymanns, seit dessen Abschied konzentriert er sich auf Filmrollen (›Babylon Berlin‹, ›Narziss und Goldmund‹, ›Ku’damm‹). Ein Gespräch über das Aussteigen, die Tragik der frühen Professionalisierung in der klassischen Musik und einen motzenden Peymann als Handyklingelton.


Kommentar

Das große Ganze

Warum es so schwierig ist, in Orchestern Veränderungen anzustoßen. Ein Gastkommentar von Ulrich Haider, stellvertretender Solo-Hornist der Münchner Philharmoniker.

ANZEIGE


Immer mittwochs: alle neuen Artikel direkt in Dein Postfach.

Wird verarbeitet …
Erledigt! Sie sind auf der Liste.


ANZEIGE

Video der Woche

Barockopern, Lustspiele und Konzerte im historischen Liebhabertheater Schloss Kochberg



Auf Schloss Kochberg besuchte Johann Wolfgang von Goethe viele Male seine Freundin Charlotte von Stein. Mit dem um 1800 gestalteten Privattheater und dem romantischen Landschaftspark ist es auch heute eine Reise wert. Bis Ende September werden hier Opern, Schauspiele und Konzerte aufgeführt und dabei die intime Atmosphäre im authentischen Theater mit historischer Aufführungspraxis der Werke aus Barock und Klassik gepaart.

Hier geht’s zum Spielplan.


Präsentiert von

ANZEIGE

Audio der Woche

Natalia Labourdette und Victoria Guerrero mit der Nacht aus Alban Bergs Sieben frühen Liedern (1905–1908)

Natalia Labourdette (Sopran) und Victoria Guerrero (Klavier)  präsentieren bei GENUIN ihre Debüt-CD als Lied-Duo mit Liedern des 20. Jahrhunderts rund um die Erfahrungen mit dem »kleinen Tod«, wie die französische Sprache den Höhepunkt des Liebesspiels bezeichnet. »La petite mort«: Das ist existenzielle Erfahrung, der Wunsch nach dem »Verweile doch«, tiefe Einsamkeit und glückliche Vereinigung. Alban Berg, Gabriel Fauré, Samuel Barber und andere große Komponisten der klassischen Moderne schufen kleine Meisterwerke, die beiden jungen Musikerinnen widmen sich diesem Repertoire mit großem Klangsinn und interpretatorischer Klarheit.


Präsentiert von


»Seit Offenbach und Hervé Mitte des 19. Jahrhunderts die Operette erfanden, gedeiht sie vor allem in potenziell fatalen Endzeiten und Gefahrenzonen. Krisen und Katastrophen, so scheint es, liefern den Nährstoff, aus dem die Gattung ihre Kraft gewinnt. Je mehr die Welt knirscht oder kracht, desto besser fürs lakonisch spöttische, unterhaltsam zerstreuende Geschäft.«

Albrecht Thiemann in VAN #329 über die Renaissance der Operette.

Alle da? Über Diversität und Rassismus in der Klassik


Die VAN-O-Maten


Ist der Musikunterricht codiert, exklusiv, elitär und eine Monokultur?

WERBEPARTNER


Noch kein Abo?

VAN abonnieren und unabhängigen Klassik-Journalismus unterstützen!


ANZEIGE


Meistgelesen

Blackbox Berufung

Wer an einer Musikhochschule Professor:in wird, entscheiden Kommissionen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Im Bereich der Musikpädagogik kam es in den letzten Jahren zu mehreren Klagen gegen solche Verfahren.

Ausgewählte Artikel zum Hören


Elbphilharmonie

Backstage Elbphilharmonie

Aus dem Bauch heraus, hinter den Kulissen – eine Fotoreportage aus dem Bauch der Elbphiharmonie, die von den Musiker/innen des NDR Elbphilharmonie Orchesters gerade behutsam bezogen wird.

Vor fünf Jahren


Der O-Mat


Welche Komponistin passt zu Deiner Persönlichkeit?


Interview


Zu gu­ter Letzt