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Veröffentlicht inSerien

What’s up with … Weber?

Carl Maria von Weber ist ein Nordlicht. Er kam im November 1786 in Eutin zur Welt. Daheim wurde eifrig musiziert. Und man reiste viel in Sachen Kunst: Die Eltern – Musikerin und Musiker – gründeten ein fahrendes Theater. Und auch durch Carl Marias Cousine Constanze (1762–1842) lag der Duft von Ruhm und Legendentum in den […]

Veröffentlicht in250 Komponistinnen

95/250: Sophie Gail

Die Bäuerinnen und Bauern Frankreichs hatten 1774 mit Missernten und Viehseuchen zu kämpfen. Infolgedessen mussten sie im Jahr 1775 mehr Geld für ihr Getreide verlangen. Die arme Bevölkerung fürchtete, Hunger leiden zu müssen. Zudem hatte König Ludwig XVI. durch unglückliche Entscheidungen den Anstieg der Brotpreise begünstigt. So kam es, dass ein Sack Mehl gen April […]

Veröffentlicht inUncategorized

93/250: Ann Ronell

Ann Rosenblatt wurde am 28. Dezember 1905 (manche Quellen weisen auch 1906 oder 1908 als Geburtsjahr aus) in Omaha, Nebraska geboren. Anns Eltern Mollie und Morris Rosenblatt kümmerten sich erst recht spät um die musikalischen Ambitionen ihrer Tochter und schickten sie auf das Radcliffe College in Cambridge, Massachusetts. Das bekannte Frauencollege seiner Zeit brachte Persönlichkeiten […]

Veröffentlicht inInterview

Bescheidene Titanin

»Europas größte Komponistin. Eine Spurensuche« heißt es im Untertitel der neuen Biographie über Emilie Mayer, die am 30. September im Dittrich Verlag erscheint. Und gleich der Titel setzt die für das Buch entscheidenden Themen: den unglaublichen Erfolg der wahrscheinlich ersten selbstständigen Komponistin Berlins und die Schwierigkeit, ihr als historischer Person nahezukommen. Emilie Mayer wurde 1812 […]

Veröffentlicht in250 Komponistinnen

91/250: Anne Boyd

Anne Elizabeth Boyd kam am 10. April 1946 in Sydney zur Welt. Ihr Vater James starb, als Anne Boyd gerade drei Jahre alt war. Von ihrer Mutter Annie Freda Deason Boyd (geborene Osborn) wurde sie zu Verwandten aufs Land geschickt, ins nordwestaustralische Longreach (Queensland), auf eine Schaffarm. Die Ländlichkeit, die Einsamkeit der Gegend inspirierte offenbar […]

Veröffentlicht inInterview

»Wenn man sagt: ›Das drückt jetzt Zorn aus‹, kommt man nicht weiter, man verkürzt die Sache nur.«

Auf dem Zoom-Monitor wirkt er anders als auf den Fotos. Aber auch die Fotos, nicht nur wegen seiner etwas ausgefallenen Frisur, geben ein immer wieder verschiedenes Bild von Enno Poppe. Er geht mit dem Gesicht nah an das Kameraauge heran. Es wirkt knochiger und schwerer als erwartet, wie jemand, den man für jünger gehalten hat, […]

Veröffentlicht in250 Komponistinnen

90/250: Els Aarne

Die Februarrevolution 1917 brachte die Zarenherrschaft in Russland bekanntlich zu ihrem Ende. Auf dem Gebiet der Ukraine witterte man damals die Chance auf die Gründung eines von Russland unabhängigen Staats. Am 17. März des Jahres rief man eine provisorische Regierung aus und wählte den Geschichtswissenschaftler Mychajlo Hruschewskyj (1866–1934) zum Vorsitzenden des ukrainischen Volksrates. 13 Tage […]

Veröffentlicht in250 Komponistinnen

89/250: Mary Jeanne van Appledorn

Mary Jeanne van Appledorn wurde am 2. Oktober 1927 in Holland geboren. Gemeint ist jedoch – ihr Nachname weist in eine falsche Richtung – nicht der uns durch Nachbarschaft naturgemäß geläufigere Teil der Niederlande, sondern eine 1847 gegründete Stadt (Einwohner:innen heute: ca. 35.000) im US-Bundesstaat Michigan, nahe des Lake Michigan. Kein Elternteil Mary Jeanne van […]

Veröffentlicht in250 Komponistinnen

88/250: Elisabetta de Gambarini

Am 29. Januar 1730 stirbt Kaiser Peter II. von Russland an den Pocken. Am 3. Februar erscheint in London die damals wichtigste englische Tageszeitung – The Daily Advertiser (bis 1798) – zum allerersten Mal. Ebenfalls in London erlebt Georg Friedrich Händels Oper Partenope am 24. Februar 1730 am King’s Theatre am Haymarket ihre Uraufführung. Und […]

Veröffentlicht inInterview

»Schließlich dachte ich, dass es einfacher ist, das Requiem zu vollenden, als Rilling wieder und wieder zu sagen, dass ich es nicht kann.«

Im Juni besuchte ich den Pianisten und Musikwissenschaftler Robert Levin in seinem Haus in Cambridge, Massachusetts. Ausgaben der Gesamtwerke von Mozart, Schubert, Beethoven und vielen anderen Komponist:innen zieren sein Wohnzimmer. Levin besitzt die fast unheimliche Gabe, ein Werk in seine einzelnen Stilelemente zu zerlegen – ein bemerkenswerter Prozess der Destillation und Abstraktion, den Levin mit […]