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Veröffentlicht in250 Komponistinnen

83/250: Mary Dickenson-Auner

Vom Theatre Royal in Irlands Hauptstadt Dublin gab es – erstaunlich – insgesamt fünf Versionen. Der erste Theaterbau wurde 1662 für den Spielbetrieb eröffnet. Exakt 400 Jahre später – die Menschen schauten lieber in die »Röhre« statt ins Theater zu gehen – wurde die fünfte Variante des Gebäudes abgerissen. Der dritte Theaterbau brannte am 9. […]

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82/250: Ruth Crawford Seeger

Ursprünglich lag der Osten Ohios auf dem Gebiet irokesischer Stämme. Ende des 18. Jahrhunderts wurde der Landstrich verkauft und kolonialisiert. Im 19. Jahrhundert gründete ein – wahrscheinlich aus Liverpool stammender – englischer Töpfer eine Stadt, direkt an Ohios Ost-Grenze zu Pennsylvania (Osten) und West Virginia (Süden). Der Töpfer benannte die Stadt – wie viele aus […]

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81/250: Vittoria Raffaella Aleotti

Im Jahr 1575 wurde Rudolf II. zum König von Böhmen und zum römisch-deutschen König gewählt. Portugiesische Siedler:innen gründeten die Stadt Luanda: die heute fast sieben Millionen Einwohner:innen zählende Hauptstadt von Angola. Und in Italien erschien Torquato Tassos legendäres Epos La Gerusalemme liberata (Das befreite Jerusalem), das die Story um die sarazenische Zauberin Armida enthält und […]

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80/250: Clara Faisst

Am 5. Juni 1872 verabschiedete man den Dirigenten Hermann Levi (1839–1900) – 1882 Uraufführungs-Dirigent von Wagners Parsifal – als Leiter des Hoforchesters Karlsruhe. Johannes Brahms hatte zu diesem Anlass sein Triumphlied op. 55 komponiert, das an eben jenem Tag im Großherzlichen Hoftheater zu Karlsruhe zum ersten Mal gegeben wurde. 18 Tage später – am 22. […]

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Das Hirn wackelt.

Ein typisches Deutsche-Grammophon-Stück: Überall bekannt, banal, »eingängig«. In dieser schnuckeligen Klebealbum-Abziehbildchen-Tonart ohne Vorzeichen: a-Moll. »Niccolò Panini.« Die Profis vermeiden dieses Werk – und die »Liebhaberinnen und Liebhaber klassischer Musik« wünschen es sich, wenn es heißt: »Wunschkonzert«. Das Evaluation gewordene Klavierstück. Der Tod, Krankheit und (noch schlimmer) Unmut bringende Vorbote der Neoklassik, das Musikpendant zum Paulo-Coelho-Romänchen […]

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79/250: Elfrida Andrée

Im Jahr 1841 schaffte man in Schweden die Stock-Bestrafung ab, bei der die Füße von Gefangenen mittels eines Holzblocks fixiert werden, so dass der jeweils Bestrafte beispielsweise der Öffentlichkeit zwecks Demütigung »präsentiert« werden kann. Im selben Jahr wurden die beiden Stockholmer Bordelle »London« und »Stadt Hamburg« geschlossen. Ebenfalls 1841 gründete sich in der Stadt Borlänge […]

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78/250: Mercè Capdevila

1946 war der Faschismus in Deutschland und Österreich bekanntlich schon ein Jahr besiegt. In Spanien sah die Lage anders aus. Hier regierte Francisco Franco seit 1936 – und sollte es noch bis 1975 tun. In diese Umstände hinein wurde am 25. März 1946 in Barcelona Mercè Capdevila geboren. Online-Informationen über sie sind äußerst spärlich gesät, […]

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77/250: Maria Malibran

Eher als legendäre Opernsängerin denn als Komponistin – sowie durch Werner Schroeters Film Der Tod der Maria Malibran (1971) – ist uns die am 24. März 1808 in Paris geborene Maria de la Felicidad García bekannt. Sie entstammt aus einer berühmten Opernfamilie, über die hier an Ort und Stelle schon einmal – anlässlich der Schwester […]

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76/250: Elizabeth Maconchy

Vier Tage nach Zarah Leander, genauer: am 19. März 1907 erblickte Elizabeth Maconchy im nordöstlich von London gelegenen Ort Broxbourne das Licht der Welt. Den Großteil ihrer Kindheit verbrachte Elizabeth Maconchy mit ihren Eltern jedoch in Dublin, woher die Familie ursprünglich stammte. Angeblich komponierte sie bereits mit sechs Jahren erste eigene Stücke und wurde entsprechend […]

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Resignation, Version 1827.

»Impromptu« bedeutet so viel wie »aus dem Moment heraus erfunden«. Franz Schuberts Verleger Tobias Haslinger meinte, dieser Begriff könnte sich als Titel für zwei Zyklen von je vier Klavierstücken auf dem Markt erfolgreich ausgehen. Und die im 19. Jahrhundert immer noch aktuelle Mode, alles und jede:n französisch zu betiteln, hatte selbst auf den nicht sonderlich […]