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Veröffentlicht in250 Komponistinnen

109/250: Annette von Droste-Hülshoff

Heute vor genau 225 Jahren – am 12. Januar 1797 – wurde Annette von Droste-Hülshoff geboren. (Andere Autorinnen und Autoren nennen den 10. Januar 1797 als ihren Geburtstag.) Auf Schloss Hülshoff in Havixbeck bei Münster, das sich idyllisch umwandern lässt und bis heute eine beeindruckende Musiksammlung beherbergt. Eine öffentliche Schulanstalt besuchte Droste-Hülshoff freilich nicht. Ihre […]

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108/250: Emilie Mayer

Sie ist – vielleicht hinter Clara Schumann (1819–1896), Hildegard von Bingen (1098–1179), Fanny Hensel (1805–1847) und Luise Adolpha Le Beau (1850–1927) – die möglicherweise fünfbekannteste Komponistin Deutschlands: Emilie Mayer. Geboren wurde Mayer am 14. Mai 1812 im mecklenburgischen Friedland, nordöstlich von Neubrandenburg, auf halber Strecke zum Stettiner Haff. Das Wasser war also nahe. Doch Emilies […]

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107/250: Thea Musgrave

Am 27. Mai 1928 wurde im nordwestlichen Zipfel von Edinburgh gelegenen Barnton Thea Musgrave geboren. Nach einer offenbar musikalischen Kindheit studierte Musgrave zunächst an der Universität von Edinburgh und später am Conservatoire de Paris. Hier war sie ab 1950 vier Jahre lang Schülerin der Kompositionslehrerinnenlegende Nadia Boulanger (1887–1979). Zu dieser Zeit war unter anderem auch […]

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106/250: Louise Farrenc

Am 2. Dezember 1804 wurde in der Kirche Notre-Dame de Paris Napoleon Bonaparte zum Kaiser von Frankreich gekrönt. Im selben Jahr – am letzten Maitag 1804 – wurde Jeanne-Louise Dumont in Paris geboren. Ihre Eltern werden weithin als »Künstlerehepaar« beschrieben, doch in welcher Kunst Mutter Marie Louise Elisabeth Curton zuhause war, wird stetig ausgespart oder […]

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105/250: Margarethe Danzi

An einem bisher nicht genau bekannten Tag des Jahre 1768 kam Margarethe Maria Marchand während einer Theater-Gastspielreise in Frankfurt am Main zur Welt. Margarethes Vater war, wie in dem Artikel von Monika Kammerlander nachzulesen ist, Leiter einer Theatergruppe. Diese Gruppe formierte sich immer wieder an verschiedenen Orten für entsprechende Theateraufführungen – und so kursieren bisweilen […]

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104/250: Pauline Duchambge

Der Literaturwissenschaftler Christoph Perels schreibt in dem Buch Goethe in seiner Epoche. Zwölf Versuche: »Einer Reihe glücklicher Zufälle ist es zu verdanken, dass für ein halbes Jahrzehnt Straßburg zu einem Zentrum des Sturm und Drangs geworden ist. Immerhin waren die Stadt und ihre Universität am Rande einer literarisch und künstlerisch regen und vielfältigen Landschaft gelegen. […]

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103/250: Emilie Zumsteeg

Morgen vor genau 225 Jahren – also am 9. Dezember 1796 – wurde Emilie Zumsteeg in Stuttgart geboren. Sie war das jüngste von sieben Kindern der Familie von Luise Andreae und Johann Rudolph Zumsteeg, der als komponierender Cellist Bediensteter am Hof des württembergischen Herzogs war. Johann Rudolph Zumsteeg starb, als Tochter Emilie fünf Jahre alt […]

Veröffentlicht inInterview

»Das Suchen nach der Pistole ist mir sehr authentisch gelungen!«

2002 lernte ich bei einem Workshop am Steinhuder Meer Sebastian Brendel kennen: Anfang 20, leicht chaotisches rotes Haar. Sebastian befand sich kurz vor seinem Studium – und sang einen mehr als respektablen Bariton. Wir machten ganze Nächte durch, indem wir Schumanns Dichterliebe vom Blatt durchnudelten. Denn in den Räumlichkeiten des kirchlichen Trägers stand auch ein Flügel […]

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102/250: Ruth Gipps

Bexhill-on-Sea liegt ganz im Südosten Englands – und, wie der Name bereits sagt: direkt am Meer. 1902 fand in Bexhill das erste Autorennen Großbritanniens statt. Und in dem 1936 erschienenen Roman The A.B.C. Murders von Agatha Christie geschieht hier der zweite Mord des Buches. Zwischen diesen beiden prominenten Ereignissen wurde in der beschaulichen Stadt in […]

Veröffentlicht inInterpretationsvergleich

Alles war, nichts ist.

Will Heinrich Heine uns eigentlich verarschen? Ständig ist in seinen Texten von »alten Geschichten« und »Märchen« die Rede. Leiden die Leute bei Heine? Oder will er sie vorführen? Haben Komponistinnen und Komponisten, die Heine tausendfach vertonten, diese besondere (romantische) Ironie gecheckt? Und wie sieht es mit Franz Schuberts Der Doppelgänger – aufgeschrieben im Todesjahr 1828 […]