Ethel Smyth war von dem Kompositionsunterricht, den sie am renommierten Leipziger Konservatorium erhielt, freundlich gesagt: unterwältigt. Smyth hatte Lust auf Inhalte, das Lernen von Neuem, Fleiß. Sich tagein tagaus allein im Kämmerlein über Notenpapier zu beugen, kam für sie jedoch nicht in Frage. Stattdessen nahm Smyth sich neben ihren extrem anspruchsvollen Studien Zeit, entschieden – sogar bis zum Einsatz physischer Gewalt – für Frauenrechte zu kämpfen. Dass sie mit dieser Doppelrolle in bester Gesellschaft ist, zeigt die folgende Playlist: neun Komponistinnen, die Smyth’ Willen teilen, nicht nur die Kunst voranzubringen, sondern auch gesellschaftliche Entwicklungen anzustoßen und mitzugestalten.
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