Mit der Linie Eins bis Étoile, ziemlich voll am Nachmittag. Etwas weniger Smartphones als vor ein paar Jahren in Paris, scheint mir, und ein paar mehr Passagiere, die sogar Bücher lesen. Die Zwei ist dann beinahe leer, nur zwei Stationen bis zur Porte Dauphine, wo der Zug in der Schleife verschwindet und ich ans Licht eines sonnigen Novembertags steige, an den Rand der Avenue du Bois de Boulogne. Nein, so heißt sie seit 1929 nicht mehr, sondern nach dem Marschall Foch, der gegen Ende des Ersten Weltkriegs die ganze Westfront auf Seite der Alliierten befehligte, mit dem bekannten Erfolg. Debussy bekam das nicht mehr mit, er starb am 25. März 1918. Ein paar Schritte von hier.


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…lebt als Buchautor, Journalist und Musiker in Norddeutschland. Er studierte Viola in Hannover, war Feuilletonredakteur in Hannover und Leipzig und ist seit 1996 selbstständig als Autor u.a. für ZEIT und Deutschlandfunk. Im Rowohlt Verlag erschienen von ihm »Bachs Welt« (2016), »Der Klang von Paris« (2019) und »Flammen. Eine europäische Musikerzählung 1900–1918« (2022). Ein viertes Buch ist in Arbeit.