Veröffentlicht in250 Komponistinnen

167/250: Laura Netzel

Es war der 17. März 1839. Im liechtensteinischen Vaduz kommt die spätere Chormusik-Kompositionslegende Josef Gabriel Rheinberger (1839–1901) zur Welt. Rheinberger erreichte mit 62 Jahren ein für die Zeit annähernd respektables Sterbealter. Die exakt 16 Tage zuvor – am 1. März 1839 – im südostfinnischen Rantasalmi geborene Laura Constanze Pistolekors wurde stolze 26 Jahre älter. Bereits […]

Veröffentlicht in250 Komponistinnen

166/250: Joanna Bailie

Geboren wurde Joanna Bailie 1973 in London. Bei dem walisischen New-Complexity-Komponisten Richard Barrett (*1959), der zunächst an der Middlesex University, ab 1996 schließlich als Professor am Königlichen Konservatorium von Den Haag unterrichtete, studierte Bailie Komposition und Elektronische Musik. Nach ihrem Studium konnte sie mit Hilfe eines Stipendiums an die Columbia University in New York wechseln. […]

Veröffentlicht inInterview

Verstehen, nicht vergessen, weitermachen

Im Jahr 2020 wurde der britische Mathematiker Sir Roger Penrose mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet für seine Theorie, dass Schwarze Löcher »unausweichlich und perfekt« seien, wie die Kosmologin und Autorin Janna Levin in ihrer ZUsammenfassung seine Arbeit ausdrückt: »Ein Schwarzes Loch ist in seiner Makellosigkeit wie ein fundamentales Teilchen. Der Ereignishorizont verbirgt jede Individualität, […]

Veröffentlicht inRecherche

Als die Stille zu Musik (erklärt) wurde

Kaum hatte David Tudor die Partitur auf dem Notenhalter platziert und sich, bereit zum Vortrag, an den Flügel gesetzt, trat die für Konzertsäle typische gespannte, ein bisschen ehrfurchtsvolle, wenn nicht feierliche Stille ein, die gewöhnlich erst und ausschließlich nur von der gleich einsetzenden Musik durchbrochen werden darf, sieht man einmal von den üblichen Räusper- und […]

Veröffentlicht in250 Komponistinnen

161/250: Angélica Negrón

Laut Los Angeles Philharmonic wurde Angélica Negrón 1981 im puerto-ricanischen San Juan geboren und lebt und arbeitet derzeit in Brooklyn, New York. Früh erhielt sie Klavier- und Geigenstunden am Konservatorium von Puerto Rico, wo sie später bei dem doch recht traditionellen Alfonso Fuentes (*1954) Komposition studierte. Ihre Studien setzte Negrón an der New York University […]

Veröffentlicht inKritik

Die Gleichgültigkeit des Kosmos

Während der Arbeit am ersten Satz seiner Quatre chants pour franchir le seuil, den Vier Gesängen, um die Schwelle zu überschreiten, vermerkte Gérard Grisey im Juli 1996 in seinem Notizbuch: »Sollte ich jemals eine Oper komponieren, dann sollen die Konflikte und Tragödien sich nicht zwischen den einzelnen Stimmen entspinnen, sondern aus der Beziehung zwischen den […]

Veröffentlicht inPorträt

Besuch beim Einhorn

Den Komponisten Alfred Koerppen kennen nicht viele außerhalb Hannovers, wo er jahrzehntelang eine Professur hatte. Er schrieb abseits der Diskurse, voller Schönheit und Melancholie, oft in einer Harmonik herber Farben, mit enormem Sinn für Stimmen. Volker Hagedorn traf den 95-jährigen und seine Frau, die Geigerin Barbara Koerppen, ehe der gebürtige Wiesbadener am 5. Juli starb.  […]

Veröffentlicht in250 Komponistinnen

156/250: Gasisa Schubanowa

Unweit der Grenze zu Russland liegt die kasachische Stadt Aqtöbe. Hier wohnen heute fast eine halbe Millionen Menschen. In einem Dorf in der Nähe kam am 2. Dezember 1927 Gasisa Schubanowa zur Welt. Sie war, so liest man, eine hervorragende Schülerin und schloss die Schule mit Auszeichnung ab. Ihr Vater war professioneller Musiker, dessen Musikbegeisterung […]

Veröffentlicht inInterview

»Die Kombination aus Stimme und Streichinstrument zu lernen, ist wie ein neues Instrument zu lernen.«

»Hallo, ich bin Flora und ich bin ein Instrument« – diese kurzen Worte als Auftakt zu Flora Marlene Geißelbrechts in der Berliner Villa Elisabeth präsentiertem Soloprogramm Viola and Voice, Sybils and Songs waren nicht nur Begrüßung, sondern brachten die ganze Konzeption wienerisch salopp auf den Punkt. Die junge Oberösterreicherin bespielt sich also selbst, ihr Körper, […]

Veröffentlicht inPlaylist

So schön seriell

John McWhorter, Linguist der Columbia University und Kolumnist der New York Times, brachte am 26. April die 300-Millionen-Köpfe-Hydra der Hysterie (auch bekannt unter dem Namen Twitter) zum Zischen mit dem Post seines Kommentars Classical Music Doesn’t Have to be Ugly to be Good. McWhorter meinte unter Berufung auf zwei kürzlich erschienene Bücher unter anderem, dass […]

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