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Veröffentlicht inPorträt

»Ich glaube daran – aber es gefällt mir nicht!«

Für einen Künstler seines Formats ist die Anzahl der Aufnahmen des Pianisten Ferenc Rados recht überschaubar. Jetzt ist eine weitere hinzugekommen: Im Juni 2021 hat Rados zusammen mit Kirill Gerstein, der zeitweilig Rados‘ Schüler war, Mozarts Klaviersonaten zu vier Händen KV 497 und 521 eingespielt. Steven Isserlis nimmt das zum Anlass, seine Erfahrungen mit Rados […]

Veröffentlicht inInterview

Endlich zusammen

24 eigenständige Musikhochschulen gibt es in Deutschland. Aus 18 von ihnen haben sich Ende April 2021 jeweils die Studierendenvertretungen zusammengetan und einen Brandbrief unterzeichnet, der sowohl pandemiebedingten Probleme der Musikstudierenden als auch allgemein gültige Schieflagen und Hemmnisse im Studium benennt und konkrete Lösungen aufzeigt. Hinter diesem Brandbrief steht ein Zusammenschluss der »Studierendenschaften der deutschen Musikhochschulen« […]

Veröffentlicht inInterview

»Wie kannst Du der Musik den Rücken kehren? Sie ist doch unser Ein und Alles!«

Die Studienabbruchquote an deutschen Universitäten liegt bei etwa 30 Prozent. Wesentlich größer ist die Zahl derer, die während des Studiums mit ihrer Studienwahl hadern, einen Abbruch in Erwägung ziehen, ihren Berufswunsch überdenken. An Musikhochschulen dürfte das nicht anders sein. Trotzdem ist das Reden darüber ein Tabuthema: Das Klischee vom Musikerberuf als Berufung verträgt sich nicht […]

Veröffentlicht inInterview

Bessere Anbindung

»Als ich als Student nach Lübeck gekommen bin, gab es da einen typischen Musikhochschul-AstA [allgemeiner Studierendenausschuss]: nicht mit Referaten oder AGs, sondern einfach bestehend aus vier oder fünf Leuten«, erzählt Maik Hoppe. Damals hat er schon ein paar Jahre queere Hochschulpolitik und ein Musikwissenschafts-Bachelorstudium an der Hamburger Universität hinter sich. In Lübeck, wo Hoppe Instrumentalpädagogik […]

Veröffentlicht inRecherche

554 Jahre Berliner Reinheitsgebot

Das Berliner Verwaltungsgericht hat entschieden, dass die Kunstfreiheit des Staats- und Domchors Berlin, eines Knabenchors, höher wiegt als das Recht einer Bewerberin auf die gleichberechtigte Teilhabe an Spitzenausbildung und Renommee. Der Chorleiter Kai-Uwe Jirka dürfe nicht in seiner Freiheit eingeschränkt werden, Entscheidungen über neue Mitglieder aufgrund rein künstlerischer Gesichtspunkte zu treffen. Klingt erstmal einleuchtend. Oder? […]