Veröffentlicht inHundert 11

Zertrümmert liegt, was je sie getrennt

Zwei Monate vor der Premiere einer neuen Walküre an der Bayerischen Staatsoper läuft in Berlin ein erster Aufzug mit teilweise gleicher Besetzung. Trotz der Schnittmenge ist das mehr als ein partieller Testdurchgang: erstens, weil musikalisch lohnend konzertant, zweitens, weil dramaturgisch lohnend kombiniert mit – na hoppla – Brahms. Das ist verblüffend, ja irritierend, in seinem […]

Veröffentlicht inInterview

Ein gegenseitiges Umarmen  

Als die Staatskapelle Dresden im Oktober 2000 beim Beethovenfest in Bonn gastiert, zeigt das Akademische Kunstmuseum parallel eine Sonderausstellung ihres Chefdirigenten: ›Meisterwerke griechischer Keramik aus der Sammlung Giuseppe Sinopoli‹.  Wer ein Porträt über Giuseppe Sinopoli schreiben möchte, steckt unwillkürlich in der Bredouille: Wie findet man einen Weg durch dessen labyrinthische Interessen und Begabungen? 1946 in […]

Veröffentlicht inKommentar

Wie weiter nach 16 Jahren Fidesz?

Fidesz’ Landnahme begann lange vor 2010. Während der ersten Orbán-Regierung wurde neben dem neuen Nationaltheater, dessen Neubau damals heftige Reaktionen auslöste, mit dem Palast der Künste (Müpa) einer der bis heute besten Konzertkomplexe Europas errichtet. Zu dieser Zeit begann auch das großangelegte Sponsoring; gewinnorientierte Organisationen fingen an, Spielstätten, Ensembles und Interpreten zu unterstützen. Eine, wenn […]

Veröffentlicht inHundert 11

Hope in the Night

Zu den weißesten Orten unseres Kulturlebens gehören immer noch die Konzertsäle – trotz einiger asiatischer Menschen in Orchestern und Publikum. Schwarze Besucher sieht man kaum mal, in Deutschland wohl noch seltener als in Belgien, den USA oder Großbritannien, aber auch dort wenig. Das zu ändern hat sich im Jahr 2015 Chi-Chi Nwanoku aufgemacht, nigerianischstämmige Britin, […]

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