In einer von mir dirigierten Vorstellung innerhalb einer Wiederaufnahme an einem größeren deutschen Haus brach dem exzellenten Tenor im ersten Teil mehrfach die Stimme weg. Als ich ihn in der Pause aufsuchte und fragte, ob er stimmlich oder gesundheitlich Probleme hätte, verneinte er das und sagte, er sei topfit und könne sich das nicht erklären. […]
Autoren-Archive: Roland Kluttig
Als »einer der wenigen Dirigenten weltweit, der neueste Musik genauso versiert aufführt wie Beethoven, Wagner und Sibelius« (Frankfurter Allgemeine Zeitung) ist Roland Kluttig mit einem breiten Repertoire auf internationalen Podien in Konzert und Oper zu erleben. Der 1968 in Radeberg geborene Kluttig studierte zunächst Klavier und Dirigieren in Dresden. Von 2010 bis 2020 wirkte er als Generalmusikdirektor am Landestheater Coburg, anschließend als Chefdirigent der Oper Graz und der Grazer Philharmoniker. Seit 2012 gastiert er regelmäßig an der Staatsoper Stuttgart, wo er 2000 bis 2004 als Kapellmeister engagiert war. Außerdem dirigierte er an der Hamburgischen Staatsoper und leitete Neuproduktionen unter anderem an der Oper Frankfurt, der Opéra national du Rhin, Opéra de Nice, der Oper Leipzig und der schwedischen Norrlandsoperan. Im Konzertbereich hat er unter anderem das Konzerthausorchester Berlin, das Brandenburgische Staatsorchester, das Philharmonia Orchestra London, das Finnish Radio Symphony Orchestra, das Copenhagen Philharmonic Orchestra, die Prague Philharmonia, das Seoul Philharmonic Orchestra, das Orchestre Philharmonique du Luxembourg, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und das hr-Sinfonieorchester dirigiert.
