Veröffentlicht in250 Komponistinnen

006/250: Rosy Wertheim

250 Komponistinnen. Folge 6: Die leichte Unerträglichkeit des Seins. Text · Datum 27.11.2019 Die Kindheit von Rosy Wertheim, geboren am 19. Februar 1888 in Amsterdam, wurde geprägt durch Harmonie, Familienzusammenhalt und finanzielle Sicherheit. Ihr Vater – Oberhaupt einer großbürgerlichen, jüdischen Händlerfamilie – war der Direktor eines Aktienunternehmens in zweiter Generation. Völlig selbstverständlich spielte (musikalische) Bildung […]

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005/250: Lene Grenager

250 Komponistinnen. Folge 5: Schorfiger Minimal-Grunge. Text · Titelbild © Luca Vitali · Datum 20.11.2019 Von der norwegischen Komponistin und Cellistin Lene Grenager – vor fast genau 50 Jahren geboren – hatte ich bis zu der Arbeit an dem zum 8. März 2020 (Internationaler Weltfrauentag) im VAN Magazin erscheinenden Komponistin-O-Maten, durch den ich mich über […]

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Mazurka am Stadtrand

Es hat Vorteile, nicht richtig Klavier spielen zu können. Wie es ist, als Amateur mit einer Mazurka von Chopin zu leben, wie sie mit ihrem Geheimnis zum Teil der Umgebung wird – Volker Hagedorn ist mit mühsam ertasteten 20 Takten aus den 1830ern glücklicher als mit einer bequemen Youtube-Session. Das Stück begleitet mich seit Wochen, […]

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004/250: Johanna Kinkel

Obwohl Johanna Kinkel 1810 in Bonn geboren wurde und bald einen politisch auffälligen Namen trug, ist sie, die durch ihre zweite Ehe mit dem Theologen Gottfried Kinkel zu dem entsprechenden neuen Nachnamen kam, wohl nicht in direkter Linie mit dem im März diesen Jahres verstorbenen ehemaligen Bundesminister des Auswärtigen Klaus Kinkel verwandt. Ebenfalls prominent war […]

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003/250: Chiara Margarita Cozzolani

Die am 27. November 1602 zur Welt gekommene Chiara Margarita Cozzolani war die jüngste Tochter einer reichen Mailänder Kaufmannsfamilie. Chiaras Geburt in Mailand fiel in die Zeit der Herrschaft durch die spanische Habsburger-Dynastie (seit 1556). Es regierte der nicht weiter berühmte Pedro Henriquez de Acevedo. Vermutlich genoss Chiara eine musikalische Ausbildung, jedenfalls könnte sie dereinst […]

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002/250 Jeanne Beijerman-Walraven

Als ich zum ersten Mal die Musik von Jeanne Beijerman-Walraven hörte, stiegen in mir Begeisterung und gleichzeitig Wut hoch. Erstens, weil die Musik von großer Wucht und Schönheit ist. Zweitens, weil ich selbstsicher die Musik stilistisch zu kategorisieren geglaubt hatte – und dann richtig (und völlig adäquat) einen in die Fresse bekam. Und drittens, weil […]

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001/250: Margaret Ruthven Lang

Am 8. März 2021 – am Internationalen Frauentag – erscheint der »Komponistin-O-Mat«; nach dem Sinfon-O-Maten, dem Oper-O-Maten und dem Sonat-O-Maten das nächste musikalisches Ermittlungsmonster, mittels dem man – nachdem man es durchgespielt hat – zu dem Namen einer Komponistin und einem ausgewählten Stück Musik gelangt, das der eigenen Persönlichkeit am ehesten entspricht. Dafür habe ich […]

Veröffentlicht inInterpretationsvergleich

Die Möglichkeit einer Insel

Hierzulande halten sich diverse Klischees über englische Musik und englische Komponist*innen. Entsprechende Insulaner des 20. Jahrhunderts etwa, wie Benjamin Britten, seien nie wirklich »modern« gewesen, die Musik der Engländer meistens »brav«, von idyllischen Gegenden des Landes inspiriert, royal zurückhaltend, ja, im fucking schlimmsten aller Fälle sogar: langweilig! Gleichzeitig seien diese Komponist*innen selbstverständlich immer ganz stolze […]

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Gezackte Mannheimer Rakete

Titelbild SpaceX via Unsplash »Mannheimer Raketen« sind »raketenartig« aufsteigende Tonfolgen, die gerne als Themen von Symphonien oder Sonaten gleich am Anfang abgefeuert werden (okay, besser: wurden). Wegen Aufmerksamkeit und so. Derartige Gebilde hatten Mitte des 18. Jahrhunderts am Mannheimer Hof des pfälzischen Kurfürsten Karl Theodor Hochkonjunktur. Karl Theodor beschäftigte die avantgardistischsten Musiker ihrer Zeit, darunter […]

Veröffentlicht inRausch & Räson

Tortellini für Cellini

Zuerst ging es nur um einen Happen nach dem Konzert und die Wüste mitten in Berlin. Dann geriet Volker Hagedorn ins Grübeln über kryptoprotestantische Vorbehalte gegenüber der Nähe von Kunst und Labung. Wie sedativ ist Pausenwein, wie affirmativ das Schnitzel danach? Sehr deutsche Fragen, auf die Gioacchino Rossini eine bessere Antwort gibt als Gottfried Benn. […]

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