Als ich zum ersten Mal die Musik von Jeanne Beijerman-Walraven hörte, stiegen in mir Begeisterung und gleichzeitig Wut hoch. Erstens, weil die Musik von großer Wucht und Schönheit ist. Zweitens, weil ich selbstsicher die Musik stilistisch zu kategorisieren geglaubt hatte – und dann richtig (und völlig adäquat) einen in die Fresse bekam. Und drittens, weil es noch nicht einmal einen deutschen Wikipedia-Artikel über die Komponistin gibt – und ich auf der ultrakurzen englischen Seite lesen musste, dass die Musik dieser äußerst aufregenden Künstlerin seit 1920 quasi nicht mehr gespielt wird. Auch in Nachschlagewerken aus Papier findet man nur wenig mehr über Jeanne Beijerman-Walraven. Das kann einfach nicht sein.
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