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Veröffentlicht in250 Komponistinnen

81/250: Vittoria Raffaella Aleotti

Im Jahr 1575 wurde Rudolf II. zum König von Böhmen und zum römisch-deutschen König gewählt. Portugiesische Siedler:innen gründeten die Stadt Luanda: die heute fast sieben Millionen Einwohner:innen zählende Hauptstadt von Angola. Und in Italien erschien Torquato Tassos legendäres Epos La Gerusalemme liberata (Das befreite Jerusalem), das die Story um die sarazenische Zauberin Armida enthält und […]

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80/250: Clara Faisst

Am 5. Juni 1872 verabschiedete man den Dirigenten Hermann Levi (1839–1900) – 1882 Uraufführungs-Dirigent von Wagners Parsifal – als Leiter des Hoforchesters Karlsruhe. Johannes Brahms hatte zu diesem Anlass sein Triumphlied op. 55 komponiert, das an eben jenem Tag im Großherzlichen Hoftheater zu Karlsruhe zum ersten Mal gegeben wurde. 18 Tage später – am 22. […]

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79/250: Elfrida Andrée

Im Jahr 1841 schaffte man in Schweden die Stock-Bestrafung ab, bei der die Füße von Gefangenen mittels eines Holzblocks fixiert werden, so dass der jeweils Bestrafte beispielsweise der Öffentlichkeit zwecks Demütigung »präsentiert« werden kann. Im selben Jahr wurden die beiden Stockholmer Bordelle »London« und »Stadt Hamburg« geschlossen. Ebenfalls 1841 gründete sich in der Stadt Borlänge […]

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78/250: Mercè Capdevila

1946 war der Faschismus in Deutschland und Österreich bekanntlich schon ein Jahr besiegt. In Spanien sah die Lage anders aus. Hier regierte Francisco Franco seit 1936 – und sollte es noch bis 1975 tun. In diese Umstände hinein wurde am 25. März 1946 in Barcelona Mercè Capdevila geboren. Online-Informationen über sie sind äußerst spärlich gesät, […]

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77/250: Maria Malibran

Eher als legendäre Opernsängerin denn als Komponistin – sowie durch Werner Schroeters Film Der Tod der Maria Malibran (1971) – ist uns die am 24. März 1808 in Paris geborene Maria de la Felicidad García bekannt. Sie entstammt aus einer berühmten Opernfamilie, über die hier an Ort und Stelle schon einmal – anlässlich der Schwester […]

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76/250: Elizabeth Maconchy

Vier Tage nach Zarah Leander, genauer: am 19. März 1907 erblickte Elizabeth Maconchy im nordöstlich von London gelegenen Ort Broxbourne das Licht der Welt. Den Großteil ihrer Kindheit verbrachte Elizabeth Maconchy mit ihren Eltern jedoch in Dublin, woher die Familie ursprünglich stammte. Angeblich komponierte sie bereits mit sechs Jahren erste eigene Stücke und wurde entsprechend […]

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75/250: Josephine Lang

Josephine Lang kam am 14. März 1815 – zwei Wochen vor der Geburt des späteren Reichskanzlers Otto von Bismarck – in München zur Welt. Mutter Regina (1788–1827, geb. Hitzelberger) war eine bekannte Opernsängerin ihrer Zeit, die es sich sogar erlauben konnte, das mit dem Gang nach Paris verbundene Angebot von Napoleon Bonaparte – wie einst […]

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74/250: Florence Price

Florence Price ist eine der wenigen bekannteren Schwarzen Komponistinnen innerhalb der »Ernsten Musik«. Geboren wurde sie am 9. April 1887 in Little Rock, Arkansas, wenige Wochen nach der Uraufführung von Giuseppe Verdis vorletzter Oper Otello (5. Februar 1887). Schon als Vierjährige trat sie öffentlich als Pianistin in Erscheinung. Price erhielt Klavierunterricht von Charlotte Andrews Stephens […]

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73/250: Élisabeth Jacquet de La Guerre

Élisabeth Jacquet wurde 1665 in Paris geboren, ihr Taufdatum ist der 17. März des Jahres. Élisabeths Eltern waren Anne de la Touche und der als Organist und Orgelbauer in Paris tätige Claude Jacquet. Alle vier Kinder im Hause Jacquet wurden zu professionellen Musiker:innen ausgebildet. Die junge Élisabeth erwies sich, wie man liest, am Cembalo als […]

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072/250: Teresa del Riego

Genau auf den Tag vor 145 Jahren, am 7. April 1876, wurde Teresa Clotilde del Riego in London geboren, etwa einen Monat nach Eugeno Maria Giuseppe Giovanni Pacelli (von 1939 bis 1958: Papst Pius XII.) und einen Monat vor dem Schauspieler und späteren Theatergründer und Intendanten Richard Ohnsorg (1876–1946). Viel ist über das Leben und […]