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054/250: Augusta Holmès

Augusta Mary Anne Holmès wurde am 16. Dezember 1847 in Paris geboren, ungefähr sechs Wochen nach dem frühen Tode Felix Mendelssohn Bartholdys. Augustas Mutter Tryphena Anna Constance Augusta Shearer (1811–1858) stammte aus England und arbeitete als Schriftstellerin, Vater Charles William Scott Dalkeith Holmes (1798–1867), Ire, war Kavallerie-Offizier. Augustas Eltern führten noch den ursprünglichen Familiennamen ohne […]

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»Alpenländisches Feeling, fluppig-klarinettös verspätbrahmst«

Unser brummiger Brahms liebte Bad Ischl. Viele Sommerwochen verbrachte er in dem hübschen Nest östlich von Salzburg, umringt von Feuerkogel (1469 Meter) und Katrin (1542 Meter) – sowie gegen Ende der 1880er Jahre immer häufiger von englischen Touristinnen und Touristen; Brahms war ein Prominenter und reagierte auf Autogrammwünsche durchaus einmal mit hörbarem Augenrollen. Der Wiener […]

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053/250: Leonora Duarte

Der römisch-katholische Augustinerorden formierte sich im 13. Jahrhundert als Orden der Bettlerinnen und Bettler – und machte im Laufe seiner Entwicklung diverse Wandlungsprozesse durch. Einer Reformkongregation innerhalb des Ordens gehörte Augustinermönch Martin Luther an. Mit fortschreitender Verbreitung reformatorischer Inhalte und Maximen gewann der Orden an Prominenz – auch in der Stadt Antwerpen. Nach opferreichen Kämpfen […]

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052/250: Teresa Carreño

Nach Volksentscheid vom 10. Dezember 1957 wurde das Frauenwahlrecht Teil der Verfassung Kolumbiens. Doch schon mehr als hundert Jahre zuvor, im Jahr 1853, hatte die Stadt Vélez im Nordosten Kolumbiens, Geburtsstadt des DDR-Komponisten Reiner Bredemeyer (1929–1995), als erste Stadt der Welt überhaupt das Frauenwahlrecht eingeführt. In diesem Jahr – genauer: am 22. Dezember 1853 – […]

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»Das Schwerste, was wir haben.«

2012 gestattete mir der Geiger Christian Tetzlaff anlässlich eines gemeinsamen Gesprächskonzerts die Formulierung, Béla Bartóks Sonate für Violine solo sei ein »massiv krasses Werk« – und fügte hinzu: »Das ist das Schwerste, was wir haben.« Doch fangen wir die Geschichte noch etwas früher an. Am 13. April 1938 schrieb Bartók aus Budapest an seine Vertraute […]

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051/250: Anna Amalia von Braunschweig-Wolfenbüttel

Prinzessin Philippine Charlotte von Preußen (1716–1801) war die vierte Tochter von »Soldatenkönig« Friedrich Wilhelm I. von Preußen. Dieser wiederum war ein enger Freund von Fürst Ferdinand Albrecht II. von Braunschweig-Wolfenbüttel-Bevern – und darum hocherfreut, dass er seine Tochter Philippine an den Sohn seines Freundes Ferdinand Albrecht verheiraten konnte. Aus eben jener Ehe zwischen Philippine Charlotte […]

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050/250: Amy Beach

Geboren wurde Amy Marcy Cheney am 5. September 1867 im  kleinen Ort Henniker im bildungsbürgerlichen und wohlhabenden US-Bundesstaat New Hampshire; in einer Art größerem Dorf also, dessen Town Hall des dortigen New England College allerdings prominent von vielen ehemaligen US-Präsidentschaftskandidat:innen als Veranstaltungsstätte für den Wahlkampf auserkoren wurde. Amys Mutter Clara galt als exzellente Pianistin und […]

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049/250: Ivana Loudová

Bis heute kommen hervorragende Holz- und Blechbläser:innen aus Böhmen und Mähren – und füllen Solo-Stellen in bedeutenden hiesigen Orchestern aus. Und die Tradition der profunden musikalischen Ausbildung wird bis heute in Tschechien gepflegt, wenn auch die am 8. März 1941 im mährischen Chlumec nad Cidlinou geborene Ivana Loudová zunächst das Spiel auf der Geige erlernte. […]

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048/250: Juliane Reichardt

250 Komponistinnen. Folge 48: Understatement, mit schon fast romantischer Ironie. Text · Datum 14.10.2020 Juliane Reichardt wurde am 14. Mai 1752 in Potsdam als jüngstes von acht Kindern geboren. Ihre Mutter Franziska Louise Eleonore Benda (geb. Stephanie, 1718–1758) hatte den berühmten aus Böhmen stammenden Komponisten, Geiger und Konzertmeister der preußischen Hofkapelle Franz Benda (1709–1786) zu […]

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»Erst mal bescheuert anfangen!«

In den 1980er Jahren erschienen in ernstzunehmenden Medizin-Fachzeitschriften eine Hand voll Publikationen, in denen Wolfgang Amadeus Mozart mit dem Gilles-de-la-Tourette-Syndrom in Verbindung gebracht wurde; mit einer Erkrankung also, der in den letzten zwei Jahrzehnten – primär durch entsprechende thematische Spielfilme und Dokumentationen – durchaus so etwas wie »gesellschaftliche Präsenz« zuteil wurde. Den »Nachweis« bezüglich des […]

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