Es war der 17. März 1839. Im liechtensteinischen Vaduz kommt die spätere Chormusik-Kompositionslegende Josef Gabriel Rheinberger (1839–1901) zur Welt. Rheinberger erreichte mit 62 Jahren ein für die Zeit annähernd respektables Sterbealter. Die exakt 16 Tage zuvor – am 1. März 1839 – im südostfinnischen Rantasalmi geborene Laura Constanze Pistolekors wurde stolze 26 Jahre älter. Bereits […]
Autoren-Archive: Arno Lücker
... ist Konzertveranstalter, Moderator, Komponist und Pianist. Er gestaltet innovative Konzertformate, arbeitet als Musik-Satiriker, schreibt Stücke für Solist:innen und Ensembles und Texte für VAN, die Wiener Philharmoniker, die New York Philharmonics und die Bamberger Symphoniker. 2019 war er als Schauspieler an der Volksbühne zu erleben.
166/250: Joanna Bailie
Geboren wurde Joanna Bailie 1973 in London. Bei dem walisischen New-Complexity-Komponisten Richard Barrett (*1959), der zunächst an der Middlesex University, ab 1996 schließlich als Professor am Königlichen Konservatorium von Den Haag unterrichtete, studierte Bailie Komposition und Elektronische Musik. Nach ihrem Studium konnte sie mit Hilfe eines Stipendiums an die Columbia University in New York wechseln. […]
165/250: Fernande Decruck
Jeanne Delphine Fernande Breilh kam am 25. Dezember 1896 in Gaillac, einer Stadt im Südwesten Frankreichs, zur Welt. Ihr Vater war Kaufmann und ermöglichte seiner Tochter bereits im Alter von acht Jahren den Eintritt in das Konservatorium von Toulouse. Dort wurde sie schon 1911 ausgezeichnet als Jahrgangsbeste in Musiktheorie und gewann 1913 einen Preis für […]
164/250: Ina Boyle
In Deutschland ist sie noch immer ziemlich unbekannt, in Irland fast so etwas wie eine Kompositionslegende. Geboren wurde sie am 8. März 1889 in Bushey Park, in der Nähe von Enniskerry, in der Grafschaft Wicklow; ziemlich genau sechs Wochen vor Charlie Chaplin (1889–1977): Ina Boyle. Ihr Vater arbeitete als Kaplan und wurde zum ersten Musiklehrer […]
163/250: Alice Mary Smith
Sie war wohl die erste (bekannte) Komponistin »auf der Insel«, die eine Symphonie schrieb: Alice Mary Smith, geboren am 19. Mai 1839 in London. Ihr Vater arbeitete als Spitzenhändler und verfügte so offensichtlich über ausreichende Mittel, um der Tochter kompetenten Musikunterricht zu finanzieren. Einer ihrer Lehrer war der englische Komponist, Dirigent und Pianist William Sterndale […]
162/250: Philippa Schuyler
Philippa Schuylers Lebensgeschichte bezeichnete mal jemand als die wohl tragischste der amerikanischen Kulturhistorie. Geboren wurde Philippa Duke Schuyler am 2. August 1931 in New York, sie wuchs im Stadtteil Harlem auf. Ihre Mutter – Josephine Cogdell Schuyler – war, wie wir in einem ausführlichen Artikel lesen, »a white Southern belle from a Texas ranch«, die […]
161/250: Angélica Negrón
Laut Los Angeles Philharmonic wurde Angélica Negrón 1981 im puerto-ricanischen San Juan geboren und lebt und arbeitet derzeit in Brooklyn, New York. Früh erhielt sie Klavier- und Geigenstunden am Konservatorium von Puerto Rico, wo sie später bei dem doch recht traditionellen Alfonso Fuentes (*1954) Komposition studierte. Ihre Studien setzte Negrón an der New York University […]
160/250: Julia Perry
Lexington in Kentucky ist im Bereich der Pferdezucht weltweit von großer Bedeutung und wird gar als »Pferdehauptstadt der Welt« bezeichnet. In dieser Ende des 18. Jahrhunderts gegründeten, zu des Beginn des 19. Jahrhunderts als eine der reichsten Orte der USA geltenden und heute etwa 320.000 Einwohnerinnen und Einwohner zählenden Stadt wurde am 25. März 1924 […]
159/250: Gloria Coates
Heute hat die – im Deutschen lustig klingende – Kleinstadt Wausau im US-Bundesstaat Wisconsin ungefähr 40.000 Einwohnerinnen und Einwohner. In diesem unscheinbaren Ort kam am 10. Oktober 1938 Gloria Coates zur Welt. Nach frühen Kompositionsversuchen und einem offenbar motivierenden Kompositionswettbewerbserfolgs 1952 – also mit vierzehn Jahren – studierte Coates später an der Louisiana State University, […]
Bumm!
»Ludwig van Beethoven: Klavierkonzerte Nr. 0–7«. Mit dieser im positiven Sinne provokanten Überschrift veröffentlichte Pianist Michael Korstick im Mai 2022 ein Album, auf dem sich eben nicht nur die bekannten fünf Klavierkonzerte Beethovens wiederfinden, also nicht »lediglich« die Nummern 1 C-Dur op. 15 (1795–1801), 2 B-Dur op. 19 (1788–1801), 3 c-Moll op. 37 (1800–1803), 4 […]
