Wir tauchen in subtile, verborgene Welten, hintergründig und mächtig. Die Playlist von Jan Werner ist so speziell, so präzise, dass nicht alle Stücke einfach so nachgehört werden können. Manchmal müssen wir auf Annäherungen, Nebenbeispiele ausweichen. Und jetzt ab in die Matrix.
Autoren-Archive: VAN Magazin
VAN-Playlist
The ID Festival Berlin is a new art festival that I have founded in Berlin. The goal of the festival, aside from presenting the works of Israeli artists living in Deutschland (hence the name »ID«), is to explore questions of identity present in the works of individuals who choose to live in a land that was once very hostile towards their people. For this reason, I chose a list of works along with some stories behind them that suggest various interpretations of the word »identity«:
Hayden Chisholm – Welt im Jazz
Im ostfranzösischen Quincerot gibt Hayden gerade einen Meisterkurs für Saxophon, wir haben uns mit ihm zum Telefonat verabredet.
Víkingur Ólafsson
Mittsommer, die schönste Zeit des Jahres auf Island, wenn die Nächte fast zum Tag werden, weil die Sonne den Horizont nur ganz kurz berührt; diese Zeit verbringt der Pianist Víkingur Ólafsson gerne in seiner Heimat.
Mario Diaz de Leon
Mario Diaz de Leon wurde 1979 in Minnesota geboren, lebt aber seit über 10 Jahren als Komponist und Perfomer in New York. Am Wochenende (17.7.2015) erscheint das Album The Soul is the Arena, auf der drei Kompositionen aus den Jahren 2010, 2011 zu hören sind. VAN präsentiert an dieser Stelle exklusiv das »Titel«-Stück des Albums eingespielt mit Joshua Rubin vom International Contemporary Ensemble (ICE) und seiner Bassklarinette.
Kühl, um 18 Grad
Dunkel und verschlossen, kühl, um 18 Grad, karg. Ein idealer Platz für einen Schatz. Hinter Tresortüren, die sich nur mit Chip-Card und Code öffnen lassen – da ruhen sie: die Beethoven-Autographe. Verwahrt in handgefertigten Leinenkassetten, gelagert in langen Regalen, werden sie so selten wie möglich hervorgeholt; nur dann, wenn es die Wissenschaft unbedingt erfordert. Darüber wacht Dr. Martina Rebmann, Leiterin der Musikabteilung der Staatsbibliothek Berlin im Haus Unter den Linden.
Stilkritik mit Tobias Groß
»Gutes Design ist […] wie ein exakt eingespieltes Orchester. Alle Protagonisten müssen zusammenspielen, aufeinander eingehen, sich gegenseitig wahrnehmen – sonst entstehen Misstöne.« Wir blättern durch aktuelle Jahres- und Festivalprogramme mit Tobias Groß. Protokoll und Fotos Alex Ketzer Konzerthaus Berlin Saisonbroschüre 2015/2016 Auf den ersten Blick ist das ein recht großes Format für ein Programmheft. […]
Unter dem Barockgarten – das Blut
Mitte Juni 2015: Rufus Wainwright zu Gast in Ludwigsburg bei Stuttgart im Rahmen der Ludwigsburger Schlossfestspiele. Am Abend gibt er einen Liederabend mit der Sopranistin Angelika Kirchschlager. Sie singt Wainwright, eben jenen Songzyklus, er singt Berlioz, danach gibt es buntes Programm. Wir treffen uns vor dem Konzert, am späten Sonntagvormittag an einem Hotel am Rande des Schlossgartens und gehen danach durch das »Blühende Barock« in Richtung Schloss. Als Wainwright sich vergewissert hat, dass unser Interview perfekt in seinen Plan, gleich noch das Schloss zu besichtigen, passt, entspannt er sich. Es ist heiß, er trägt kurze Hosen.
»Klischees gehören zum Material«
Theresa Kronthaler ist mir zuerst in einigen Produktionen des ungarischen Regisseurs David Marton aufgefallen, in denen die junge Sängerin musikalisch mit einem wunderbar schlanken und runden Mezzo, darstellerisch mit einer seltenen Mischung aus Anmut, Kraft und Witz beeindruckte. Martons Inszenierungen sind Grenzgänge zwischen Musik- und Sprechtheater, Klassik und Jazz, Vokal- und Instrumentalmusik, in ihnen verbinden sich eine an Castorf erinnernde Anarcho-Dramaturgie und ein Hang zur Schwermut zu einer eigenwilligen Bühnensprache. Kronthaler, die seit Studientagen mit Marton und seiner Truppe zusammenarbeitet, sind Berührungsängste mit Cross-Over-Projekten schon wegen dieser Erfahrungen fremd. »Man muss es einfach nur sehr gut machen«, sagt sie mir.
VAN Video Show
Youtube ist für Klassiknerds eine Fundgrube. Neben wirklich gutem Material gibt es leidenschaftliche Liebe, empörtes Besserwissen; fast jeder User ist ein Maestro. Ab sofort regelmäßig bei VAN: Pfade durch das Kammerflimmern.
