Eine Expedition durch deutsche Orchester mit Mozart in the Jungle. Zweite Station: Die Alten und die Jungen
Autoren-Archive: VAN Magazin
Vom Blatt gespielt
Eine kleine Tour durch VAN mit dem Cellisten Alban Gerhardt
Maestro coming
Die von Amazon für seinen Streaming-Service »Prime« produzierte TV-Serie Mozart in the Jungle basiert auf dem gleichnamigen Buch, dass die Oboistin Blaire Tindall – ehemaliges Mitglied der New Yorker Philharmoniker – 2005 veröffentlicht hat. Es geht darin um das Leben im Orchester und in der freien Musikszene New Yorks; um Eitelkeiten, Netzwerke, Drogen, Affären, Mobbing […]
Filzy Business
Am vergangenen Wochenende hat das Ensemble Resonanz bei Gastspielen in Wien und Köln Filz uraufgeführt, ein Bratschenkonzert, das Enno Poppe für Tabea Zimmermann geschrieben hat. Patrick Hahn traf die beiden und fragte einmal nach, wie Komponist und Interpretin sich eigentlich begegnen, was dabei gelingen und was dabei schief gehen kann.
Tanz der Sinne, Musik ohne Klang
Stephen Malinowski wuchs in einer musikalischen Familie in Santa Monica / Kalifornien auf, spielte Klavier, Geige, Gitarre, lernte zu komponieren, begann eine klassische musikalische Ausbildung. Zum Weltstar wurde er aber nicht auf den klassischen Bühnen, sondern auf Youtube: Sein Instrument ist die Music Animation Machine (MAM), ein Computerprogramm, das Musik visualisiert und animiert. Mit seinen bewegten grafischen Partituren hat er bisher ungefähr 100 Millionen Menschen erreicht. Der Schweizer Dirigent und Kulturmanager Etienne Abelin arbeitet seit Längeren mit ihm bei verschiedenen neuen Konzertformaten zusammen. Für VAN traf er ihn zum Interview.
Kontinuität des Wandels.
In Zeiten von corporate identities, outreach- und audience development-Strategien wird ein Orchester immer wieder mit der Frage konfrontiert: Was zeichnet uns aus? Was grenzt uns von anderen ab? Gut, wenn man dann beim Klang anfangen darf.
Die VAN-Playlist zum Hören
Zwischen höflichem Rauschen, verfeinerter Emotion und Auflösung in die Atmosphäre. Ólafur Arnalds ist ein elektronischer Musiker und Komponist aus Island. Nach fünf Solo-Alben hat er kürzlich mit der Pianistin Alice Sara Ott das Chopin Project aufgenommen. Sie zogen durch Bars um alte Klaviere zu benutzen, sie ließ ihn mit dem Synthesizer spielen, wärend sie am Klavier saß – alles mit dem Ziel, die von Arnalds so empfundene Glätte und Gleichförmigkeit bisheriger Chopin-Aufahmen aufzuwirbeln, rauher zu machen. Für VAN stellt er eine Auswahl geschätzter Stücke von Kolleg/innen zusammen; wir finden: Das ist Musik, die auch aus dem Hintergrund kommen darf.
Designkritik mit Dieter C. Schütz
Dr. Dieter C. Schütz, Professor für Kulturwissenschaften, kommentiert das Aussehen einiger Neuerscheinungen der letzten Monate.
Die VAN-Playlist zum Hören
Premiere! Dies ist die erste von vielen Playlists – kommentiert und zum anhören. Verführung, Trauer, Jenseits-Ahnungen, Licht, Schatten und Eleganz mit Charlotte Brandi / Me And My Drummer
