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Rien ne va plus

Das Jahr 2020 ist für Kulturschaffende das bitterste in der europäischen Nachkriegsgeschichte. Heute hätte, morgen würde, eigentlich wäre … Das Jahr der Konjunktive. Projekte, Konzerte, Premieren, ganze Festivals. Außer Spesen nix gewesen. Und das Jahr der Gerüchte, des Viertelwissens, der Verschwörungsmythen, Verschwurbelungen, Missverständnisse, Miss-Verständigung, sogar: Miss-Achtung. Das Jahr der Aufgeregtheiten – über Existentielles und Nichtiges. […]

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95%

Über Nicht-Konzert-Besucher*innen und wie man auf sie zugehen könnte. Text · Datum 14.8.2019 Was für eine Zahl: Die Bundeszentrale für politische Bildung geht davon aus, dass Kultureinrichtungen von lediglich 4,5 Prozent der in Deutschland lebenden Erwachsenen genutzt werden. Andere Studien sind leicht optimistischer, aber die Statistiken bleiben bitter.Dabei geht es immer um die Gesamtheit hochkultureller […]

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FAT CREAM: »My mind to me a kingdom is«

Die heutige Ausgabe von Fat Cream ist inspiriert durch die aktuellen Ereignisse der letzten Wochen. Seit einigen Jahren kooperiere ich mit einem wunderbar modernen Arts Space in Istanbul, gelegen an der berühmten Fußgängerzone im Ausgehviertel Beyoğlu, unweit vom Taksim Platz und Gezi Park. In den letzten Wochen haben wir an einem neuen gemeinsamen Projekt gearbeitet, ein musikalisches Austauschprogramm zwischen Berlin und Istanbul.

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FAT CREAM: CPE Bach: Symphonies, Concerto pour orgue et orchestre

Im späten 17. Jahrhundert entstand das erste private Opernhaus Deutschlands, in dem deutsch, italienisch und französisch gesungen wurde. Händel lernte hier sein Handwerk, und Telemann brachte es zur Meisterschaft und internationalem Ruhm als Opernkomponist. Carl Philipp Emanuel Bach, Johann Sebastian Bachs zweiter Sohn, wurde 1768 Telemanns Nachfolger als städtischer Musikdirektor und entfaltete ebenfalls in Hamburg sein später weithin gerühmtes Genie zu voller Blüte. 

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FAT CREAM: Corelli: Sonate a Violino e Violone o Cimbalo op. V

Heute geht es wieder um einen Klassiker im dreifachen Sinn: Die Musik selbst wurde schon zu Lebzeiten des Komponisten für unsterblich erklärt, die Einspielung durch Sigiswald Kuijken Anfang der 80er Jahre trug wesentlich zur Wiederentdeckung dieses Repertoires bei und setzte schließlich durch ihren einzigartigen Stil Maßstäbe für die Interpretation barocker Geigenliteratur.

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FAT CREAM: Luz y Norte

Der von der Kanalinsel Guernsey stammende Harfenist Andrew Lawrence-King hat Anfang der 1990er Jahre aus dem dürren Quellenmaterial von Akkordfolgen und Tabulaturen ohne Rhythmus ein mitreißendes Album konzipiert, das in seinem Einfluss auf Interpretation und Rezeption von Alter Musik kaum zu überschätzen ist.