»Rien ne vas plus!«, lautete das Fazit von Folkert Uhde im Krisenjahr 2020. Die Pandemie legt die Brüche der Kulturlandschaft offen – prekäre Existenzen, alte Hierarchien, fehlende Solidarität. Sein Appell: Die Krise müsse als Chance genutzt werden, einen »New Deal for Culture« zu verhandeln – mit fairer sozialer Absicherung, nachhaltigen Strukturen und einem neuen Verständnis von Kultur als Teil der Daseinsvorsorge. Fünf Jahre später blickt Uhde zurück – und stellt fest: Nichts hat sich in der Zwischenzeit verändert. Im Gegenteil. 


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… arbeitet nach Stationen als Techniker, Musiker und Kulturmanager heute als Festivalleiter, Kurator, Hochschullehrer, Konzertdesigner und Videokünstler. Konzerte mit Videoinstallationen waren zuletzt im Kölner Kolumba-Museum von Peter Zumthor und beim Schleswig-Holstein Musikfestival zu sehen. Seit der Mitgründung des Berliner Radialsystems 2006 setzt sich Folkert Uhde für das Nachdenken über zeitgemäße Konzertformate ein und engagiert sich in der öffentlichen Diskussion über Kultur...