Veröffentlicht inHundert 11

Pausenwein unersehnt

Bei langjährigen Streichquartetten stellt sich nach vielen Besetzungswechseln die philosophische Frage vom »Schiff des Theseus«: Ab wie vielen Plankenwechseln verliert ein Objekt seine Identität, verliert es sie überhaupt?  Grundsätzlich machen solche Revirements Kammermusik-Ensembles ja unbeschränkt seetüchtig. Das Juilliard String Quartet gibt es seit 1946, das Gewandhaus-Quartett existiert quasi seit Christi Geburt. Das Takács Quartet aber, […]

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Zeitreisen mit Rosen und Monden

Eigentlich (das heißt, wenn alles nach Plan liefe) könnte man sich beim DSO gerade ein bisschen wie auf Zeitreise ins paradiesische 19. Jahrhundert fühlen: jede Woche ein brandneues Klavierkonzert – welches darunter »von Dauer« sein wird, das weiß der Kuckuck, aber darum geht es nicht, sondern um das Existieren im Elixier. Aber weil fast nie […]

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Erwartbar Wundervolles zuerst

Repertoire für Orchesterreisen ist immer so eine Frage. Französische Programme für französische Orchester oder finnisches für finnische: meist eine sichere Sache. Andererseits, eine der furchtbarsten Tschaikowsky-Aufführungen meines Lebens habe ich mal von einem russischen Orchester gehört. Und es kann auch gerade reizvoll sein, in Deutschland mal Brahms zum Beispiel von einem italienischen Orchester zu hören. […]

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