Veröffentlicht inEssay

Wir verdoppeln nichts.

Neben den Jungregisseur/innen, die beim 69. Internationalen Filmfestival von Locarno um die goldene Pardo-Trophäe in feinstem italienischen Design antreten, ist die Retrospektive ›Geliebt und verdrängt: Das Kino der jungen Bundesrepublik von 1949 bis 1963‹ der Geheimtipp des Festivals gewesen. In der Adenauer-Ära war Deutschland ein riesiges Filmlaboratorium. Meint zum Beispiel der Filmkritiker Olaf Möller, der […]

Veröffentlicht inKritik

Ausgegraben: Egisto Macchi

Digger sei Dank – ein wundersames Werk der italienischen Nachkriegs-Avantgarde taucht auf, das zu großen Teilen aus Library-Musik besteht. Text · Datum 4.5.2016 Der bereits 1992 verstorbene italienische Komponist, Dirigent und Musiker Egisto Macchi dürfte hierzulande nur Wenigen bekannt sein. Fans italienischer Filmmusik der 1970er Jahre kennen Macchi von seinen Scores für Filme wie Bandidos, […]

Veröffentlicht inPorträt

Komponieren für den Film

Vor 80 Jahren wurde Alfred Schnittke in Engels im heutigen Russland geboren. Er war einer der MEISTGESPIELTEN UND BEIM PUBLIKUM BELIEBTESTEN Komponisten seiner Zeit. Über sein weithin bekanntes Markenzeichen, den Polystilismus (»Wir sind fähig, in unterschiedlichen Zeiten zu leben«), hat er ein erratisches Werk hinterlassen, in dessen Vielfalt man sich verlieren kann. Als sich Schnittke 1984 von der Arbeit für den Film lossagte, hatte er bereits über 60 Filmmusiken komponiert. Für zwei Filme kehrte er Anfang der 1990er Jahre wieder zur Leinwand zurück. Neben seinem Sohn war auch der Dirigent Frank Strobel beteiligt. Er erinnert sich und stellt Momente aus Schnittkes Filmkomposition vor.

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