Einer der zu wenig beachteten Gründe, warum Gegenwartsoper kaum je so reinknallt wie die Ewigen Repertoire-Rosse (oder heißt es Rösser?), ist das Fehlen von Pausen. Die meisten Gegenwartskomponierenden spulen stringentes äußeres oder inneres Drama, straffe 100 Minuten am Stück, wie ein konziser Kinofilm. Künstlerisch oft verständlich, aber das Opernerlebnis nimmt sich damit auch aus der […]
