Passt irgendwie zu diesem geduldigen Komponisten, dass einer der Höhepunkte seines Jubiläums sich erst im neunzehnten Monat des Gedenkjahrs ereignet. Denn die Musik des 1924 gestorbenen Gabriel Fauré eilt und drängelt niemals, sie pressiert nicht, rechtet nicht – sie fließt einfach konzentriert dahin. Eine liebenswerte Qualität, die ihren Urheber zugegeben nicht gerade zum Musiktheater prädestinierte. […]
