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Hässliche Trophäe

Schön und fair war der »Echo« nie, aber keiner lehnte den Preis ab. Jetzt wird er geopfert – nach Entgleisungen, in denen sich gesellschaftliche Vorgänge spiegeln. Volker Hagedorn sieht da viel Symbol und wenig Diskussion. In einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung erklärte die Pianistin Yaara Tal kürzlich, die Grenze des künstlerischen Ausdrucksbedürfnisses verlaufe für […]

Posted inInterview

Eine unschließbare Lücke

Das Musikhaus Katholnigg in der Altstadt Salzburgs, nur drei Minuten Fußweg vom Festspielhaus entfernt, im sogenannten »Festspielbezirk«, wurde 1847 gegründet. Zunächst wurden dort Klaviere gebaut und verkauft, seit der Erfindung des Grammophons auch immer mehr Schallplatten, später CDs. Katholnigg und die Inhaberin Astrid Rothauer standen für Tradition, Qualität und erlesene Klassik. Für die regelmäßigen und […]

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Gegen den Strom

Streaming ist zuletzt immer wieder als die ultimative Lösung für die Musikindustrie bezeichnet worden. Brian Brandt sieht es genau umgekehrt. Für den Gründer von Mode Records, dem legendären Neue-Musik-Label aus New York, sind die Streaming-Angebote von Spotify & Co in ihrer derzeitigen Form das große Problem. Wie so viele Independent Labels kämpft er gegen die […]

Posted inKommentar

Deutsche Mega-Phon

Rise and Fall Der Olymp der Premium-Marken ist dünn besiedelt. Einen festen Platz hatte dort lange Zeit die Deutsche Grammophon. Sie umwehte die Aura des Originals, des guten Geschmacks und des hohen Wertes. Wer eine Aufnahme der Deutschen Grammophon kaufte, hatte das Gefühl, eine Referenz zu erwerben. Nicht immer hielt die Qualität der Produkte, was […]

Posted inStilkritik

Am Ende gibt es kein Gesetz. Alles muss offen sein.

Das Geschäft mit dem »schwarzem Gold« boomt, die Presswerke haben volle Auftragsbücher – die Labels entsprechend lange Wartezeiten –, und in den letzten zehn Jahren hat sich der Schallplatten-Absatz fast verfünffacht: gingen 2005 noch 0,4 Millionen Scheiben über die Ladentheke waren es 2015 bereits 2,1 Millionen Exemplare (Quelle). Nach Jahren der »vinylen Abstinenz« in den […]

Posted inInterview

Die Mechanik der Branche in den Händen der Künstler/innen

Das Plattenlabel Odradek Records ist die Antithese zur Vermarktungs-Strategie der großen Namen. Die Künstler/innen für Veröffentlichungen werden in einem ausgeklügelten Prozess anonym ausgewählt, also ohne Blick auf Ruhm, Biografie oder Aussehen. Eine Utopie, oder nicht? Einige Fragen an den Gründer, John Anderson, der in Italien das Aufnahmestudio für die Klassiksparte von Odradek betreibt. Wie läuft […]

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