Das Geschäft mit dem »schwarzem Gold« boomt, die Presswerke haben volle Auftragsbücher – die Labels entsprechend lange Wartezeiten –, und in den letzten zehn Jahren hat sich der Schallplatten-Absatz fast verfünffacht: gingen 2005 noch 0,4 Millionen Scheiben über die Ladentheke waren es 2015 bereits 2,1 Millionen Exemplare (Quelle).

Nach Jahren der »vinylen Abstinenz« in den Nullerjahren haben nun auch Klassik-Labels das Medium Schallplatte wieder für sich entdeckt. 10 plus 1 aktuelle Vinyl-Veröffentlichungen in der Stilkritik mit Mario Lombardo.

PS: »Sleeve« meint im folgenden die Außenhülle, »Innersleeve« die Innenhülle mit der Schallplatte und »Label« den runden Sticker auf der Platte selbst.

GEORG ANTON BENDA: SYMPHONIEN Nos. 2, 3, 5, 7, 8, 10; Prager Sinfonieorchester, Christian Benda (SONY CLASSICAL)

Das Artwork hat zwei Seiten: Vorne eine moderne Fotografie, alles schön grün, ein unendliches Feld, und hinten die Antike. Vorne modern, hinten mega-altmodisch. Dazu kommt leider – wie bei vielen Platten von Sony Classical – das schändliche Logo oben rechts.

Die Typografie finde ich nicht so stark. Sehr klassisch und ohne modernen Touch.

Die Labels sind schöner als alles, was wir auf dem Sleeve sehen. Da gibt es verschiedene Elemente: Eine Welle, die unter dem Orchester steht oder kleine Bäume, die herbstlich dargestellt sind. Auch das Grün ist hier viel moderner als auf dem Cover, und der Weißton geht eher ins Beige. Das ist ziemlich fein. Die Labels sind auf jeden Fall das stärkste an dieser Arbeit.

Hélène Grimaud: Water (Deutsche Grammophon)

Wahnsinn – was für ein schönes und verrücktes Portrait. Wenn man näher rangeht, hat es etwas wahnsinniges, weil die Augen so starr sind. Das Bild bekommt durch die pixelige Optik etwas Unschärfe; das ist schön. Es sieht zwar sehr nach Photoshop aus, ist aber insgesamt um Meilen besser als das Cover davor. Dass ein Portrait der Künstlerin auf das Cover muss, ist okay. Es verkauft sich besser – das wissen wir ja.

Auf der Innenseite sind tolle Fotografien, die gut kuratiert zu sein scheinen. Die Typografie – eine – und eine -Schrift in Kombination – ist ganz fein gearbeitet. Da waren gute Gestalter am Werk. Die Rückseite gefällt mir auch sehr gut. Das Vinyl ist transparent und leicht weiß marmoriert – da hat sich jemand rundum Gedanken gemacht. Insgesamt alles sehr stimmig. Toll – die Platte möchte ich eigentlich gleich behalten …

Anne-Sophie Mutter, The Club Album (Live From Yellow Lounge) [Deutsche Grammophon]

Oh, eine kunterbunte Collage – digitaler Einfluss bei Frau Mutter. Das ist etwas überraschend. Im positiven Sinne. Das Cover hat eine Glanzkaschierung, was ich eigentlich nicht sehr sympathisch finde für Klassik. Aber hier würde ich vermuten, dass es etwas mit Elektronik zu tun hat. Das sagen zumindest die Pixel. ›Electronic Atmosphere of Anne-Sophie Mutter‹, steht hier – okay, also wahrscheinlich eine Widerspiegelung des Inhalts.

Auf den ersten Blick war ich ziemlich zurückgestoßen. Auf den zweiten Blick finde ich es jedoch ganz schön, weil es die konventionelle Gestaltung von Klassik erst einmal bricht. Mein persönlicher Geschmack ist das eine. Das andere ist, dass es kommerziell funktionieren muss.

Die Innengestaltung ist recht klassisch: Nichts, was so überraschend ist, wie das Cover. Die Labels überzeugen mich auch nicht so sehr.

Ich habe viele Platten gestaltet; Labels machen war eigentlich immer das schönste. Bei Büchern ist der Rücken am wichtigsten. Den sieht man im Bücherregal – also im Vergleich zum Cover viel öfter. Daher ist bei der Plattengestaltung – gerade im elektronischen Bereich – das Label am wichtigsten, da die DJs das am häufigsten sehen.

Für Anne-Sophie Mutter ist das schon sehr punkig. Ich hätte es aber gerne ein wenig extremer gehabt und mehr der Elektronik zugewandt. Nicht so oberflächlich.

Wie gehst du vor, wenn du ein Plattencover gestaltest? Hast du bestimmte Rituale?

Das ist sehr unterschiedlich. Meistens höre ich mir die Musik an und spreche mit den Künstlern. Ich versuche die Projekt- und Künstlermanager weitestgehend rauszuhalten; wenn möglich, gehe ich mit den Musikern etwas essen. Aus den Gesprächen ergibt sich dann meistens ein Bild.

Was ich aus meinem Kopf raushalten muss, sind die Pressetexte, die man vorab geliefert bekommt. Da entsprechen die Musiker total dem Image – alles sehr corporate. Wenn ich das nicht ausblende, kann ich keine gute Arbeit leisten. Nur Musik hören und dann irgendwas machen funktioniert aber auch nicht. Ich brauche immer den persönlichen Touch. Musik empfindet jeder anders. Es geht um die Interpretation und wie man die Leute berührt. Am Ende gibt es kein Gesetz. Alles muss offen sein.

Kommen die Labels mit bestimmten Vorgaben zur dir oder vertrauen sie deiner Erfahrung und wissen, was sie erwartet?

In 99 Prozent der Fälle wollen sie ein Bild vom Künstler auf dem Cover. Das zu umgehen ist vor allem Aufgabe des Künstlers selbst – insofern dieser am Ende die Entscheidungshoheit hat. Auch ein Grund, warum ich lieber direkt mit Musikern arbeite. Bei Erstveröffentlichungen ist ein Portrait natürlich die bessere Wahl. Aber ab der zweiten Platte braucht man das nicht mehr. Da fängt es dann an, richtig Spaß zu machen.

Robert Schumann: Symphonien 1–4; Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle (Berliner Philharmonie)

Großartig: leinenbezogene Verpackung mit einem sehr genau verarbeitetem Digitaldruck. Wirklich toll. Das schmeckt schon sehr nach Klassik. Das Logo der Berliner Philharmoniker ist wahnsinnig gut. So etwas bekommt man nur selten zu sehen. Grafisch unglaublich stark, sehr sinnig, wundervoll.

Das innenliegende Hardcover-Buch zeigt eine schöne Porzellan-Malerei. Typografisch wurde auch hier sehr sauber gearbeitet – überrascht mich aber nicht. Dafür, dass es so aufwendig produziert ist, hätte ich mir etwas mehr von dem Buch erwartet. Wir wissen ja, wie teuer solch eine Produktion ist und wie selten man die Chance hat, so etwas zu gestalten. So eine Porzellan-Oberfläche fühlt sich ganz speziell an. Das spiegelt sich leider nicht im Papier wieder.

Die Labels sind super – sehr minimal. Das Logo ist schön eingesetzt, und wenn sich die Platte dreht, sieht das bestimmt toll aus. Von allen Vieren bisher das Beeindruckendste.

Wie sehr beziehst du die Materialität – also Elemente wie Papiersorte, Vinyl-Farbe/-Grammatur, Drucktechnik – in dein Gestaltungskonzept mit ein?

Gerade in der Elektronik und in der Pop-Musik sind die Budgets in den letzten Jahren ziemlich klein geworden. Bis Ende der 90er-Jahre hat man extrem viel Geld für die Gestaltung einer Platte bekommen – davon konnte man richtig gut leben. Heutzutage ist das nicht mehr so.

Die Infrastruktur ist nicht so gewaltig. Was in der Klassik manchmal möglich ist, ist in der Indie-Welt nicht immer machbar. Deswegen gibt es nur wenig Entscheidungsspielraum: Mattes oder glänzendes Papier, dickes oder dünnes Vinyl. Und je nach Entscheidung muss man dann an anderen Ecken wieder sparen. Ganz anders ist das zum Beispiel bei Büchern – aufgrund der höheren Auflagen. Da definieren wir zuerst das Objekt: Papier, Bindung, Cover-Struktur. Natürlich ist auch hier alles eine Frage des Budgets. Da kann man viel mehr bewegen als bei Platten. Bei Auflagenhöhen zwischen 300 und 1.000 kann man sich eine neue Stanzform oder den Rückgriff auf einen ausgefallenen Karton einfach nicht leisten

Lang Lang: Lang Lang in Paris (Sony Classical)

Die Fotografie ist überproduziert, viel zu sehr nachbearbeitet und zu sehr künstlich unscharf gemacht. Typografisch finde ich es aber ziemlich schön. Die Schrift ist toll. Auch die Arbeit zwischen engen und weiten Buchstaben mag ich sehr. Dazu kommt noch eine Schreibschrift im 20er-Jahre-Stil.

Klappen wir das Cover mal auf: Das Bild innen ist viel schöner, hat eine wärmere Stimmung und ist nicht so überbearbeitet. Verwunderlich finde ich immer die Textmenge auf Klassik-Platten. Es ist toll, dass Informationen vorhanden sind und dass es auch die Leserschaft dafür gibt – sonst würde man das ja nicht machen. Aber auf der anderen Seite braucht es auch Platz für Gestaltung. Hier sind sehr viele Zeichen auf einer Seite. Das hätte man mit einem Booklet oder einem Einleger besser lösen können. Auf den Labels hätte ich mir wegen der tollen Cover-Typografie etwas mehr erwartet. Das ist leider ein bisschen zu schüchtern gelöst.

Das Cover hat viele kleine kosmetische Probleme, die man relativ einfach hätte lösen können. Insgesamt kann ich nur die Typografie lobend hervorheben.

Igor Strawinsky: Le Sacre du Printemps; MusicAeterna, Teodor Currentzis; (Sony Classical)

Auf diese Platte habe ich die ganze Zeit schon ein Auge geworfen. Hier gibt es eine absolute Grenzüberschreitung von Elektronik zu Klassik. Das ist sehr attraktiv. Wenn man darauf schaut, bekommt man Augenschmerzen und fühlt sich fast schon betrunken. Sehr gut! Ich habe selten so ein gutes Klassik-Cover gesehen. Dass hier das Sony-Logo nicht auf dem Cover oben rechts ist, spricht auf jeden Fall für die Würdigung des Gestalters.

Eine Sache, die ich selbst nicht so mag – aber das ist rein subjektiv – ist der Soft-Touch-Lack. Hier ist das aber egal, weil die Gestaltung rundum großartig ist. I like it a lot – Kompliment an meinen Freund Fons Hickmann! Bisher ist das mein Liebling und ab sofort der Maßstab für alle anderen Cover …

Rosanne Cash: American Originals (Fanfare Cincinnati)

Wow, jetzt kommen wir in die Country-Ecke. Wahrscheinlich etwas Crossover-mäßiges. Das Cover ist ein typografisches Chaos. Die Illustration mit der Kirche finde ich schrecklich. Eigentlich soll man ja am Anfang immer etwas Positives sagen, aber hier fällt mir ehrlich gesagt gar nicht viel zu ein. Ah, doch: Das Innersleeve ist aus einem tollen Papier. Das wirkt sehr alt und klingt schön.

Ansonsten muss man sagen, dass es typografisch und gestalterisch große Hindernisse gibt. Insgesamt zu altmodisch, die Größe des Barcodes ist überdimensioniert und der Hashtag überambitioniert.

Im Vergleich zu den anderen Arbeiten hat diese hier die geringste Qualität.

Nik Bärtsch’s Mobile: Continuum (ECM)

Jetzt wird es minimal. Erinnert mich an Plattencover aus den Endneunzigern. Auch was die Schrift angeht: – lange nicht mehr im Einsatz gesehen.

Absolute 90er-Elektronik-Optik, aber extrem ordentlich gearbeitet und schön gesetzt. Die Farbe ist wundervoll: schwarz-weiß mit einem dunklen, bordeaux-artigen Rot. Tolle Fotografie – auch sehr in den Endneunzigern verhaftet, wo alle über Textur und Oberflächen gesprochen haben. Eine wirklich seltsame Zeit …

Die Labels haben einen schönen farblichen Kontrast zu dem Rot. Das passt super zusammen. Sehr minimal gehalten und ordentlich gearbeitet. Großes Kompliment – bis auf die Schriftwahl.

Das sind so Sachen, über die man sich freut. Wenn ich das im Klassik-Regal sehen würde, würde ich erst mal reinhören. Toll!

Gibt es Auftraggeber/innen, die du von deinen Konzepten nicht überzeugen kannst oder Kunden, die überhaupt nicht die Qualität deiner Arbeit sehen?

Klar, das gibt es regelmäßig. Bei manchen möchte man fast aufgeben, weil man in endlose und ermüdende Diskussionen mit dem Management gerät. Wir werden aber nicht müde zu kämpfen – was nicht heißt, dass man immer gewinnt.

In den meisten Fällen haben wir mit den Auftraggebern Glück, und sie würdigen und schätzen uns sehr. Es kam auch schon vor, dass man ein Projekt abbricht oder am Ende den eigenen Credit löscht. Aus der beleidigten Künstlerseele heraus aufzugeben, kommt eigentlich nicht vor. Am Ende ist mein Auftrag als Gestalter ja, innerhalb der gegebenen Möglichkeiten das Beste rauszuholen. Augen zu und durch …

Wo liegen die Schwierigkeiten in solchen Fällen?

Oft ist es eine Frage der Kommunikation. Manchmal mangelt es den Musikern auch am visuellen Verständnis, beziehungsweise an der visuellen Bildung. Für uns hat jedes Bild eine Bedeutung – auch wo man den Text setzt. Oft können Musiker oder Autoren nicht artikulieren, was sie sehen wollen. Sie machen tolle Musik mit starken Texten, aber visuell sind sie sehr klischeebehaftet.

Joseph Haydn: Sinfonien Nos. 31, 70, 101; Scottish Chamber Orchestra, Robin Ticciati (Lynn)

Haydn in Bob-Dylan-Gestaltung … typografisch sauber, aber zu groß. Das Logo von Lynn ist wieder großartig – sieht auch ein bisschen elektronisch aus. Hier gibt es zum ersten Mal ein Booklet mit den Texten. Das bleibt leider auf Standardniveau, aber immerhin ist auch hier wieder ein super Logo zu finden. Die Logos sind auf jeden Fall besser als die Gestaltung selbst.

Das Foto auf der Vorderseite ist altmodisch, obwohl ein junger Typ mit süßen Augen zu sehen ist. Den könnte man eigentlich gut verkaufen. Das Vinyl ist wunderschön und hat tolle Labels – das Sahnehäubchen auf der Platte.

Man hätte das Cover mit wenigen Mitteln viel besser machen können: Ein bisschen Typografie hier und ein anderer Bildausschnitt da wären schon ausreichend gewesen. Insgesamt okay, aber mehr nicht.

Hast du Vorbilder in Sachen Platten-Gestaltung?

Es gibt viele Grenzüberschreiter. Peter Saville mag ich sehr. Er schafft tolle Bilder mit super Typografie. Damals schön, dazwischen schön, heute schön und übermorgen auch noch schön. Genau das ist mein Ziel: Wie kann man etwas so gestalten, dass es für immer schön bleibt. Heutzutage gibt es viel Designsmog. Für den Moment toll und boomend, aber morgen nicht mehr gut anzusehen. Neville Brodys Platten finde ich ebenfalls sehr gut, wenn auch sehr zeitunterworfen.

Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem KV 626; Philharmonia Orchestra, Carlo Maria Giulini (Warner)

I like it. Auch hier ist das Logo von Warner vorne platziert, aber das wurde viel besser gelöst als bei den Platten von Sony. Das Cover ist ganz minimal, die Farbigkeit gefällt mir. Ein schönes Bild mit einer sehr düsteren Stimmung. Das mag ich sehr. Typografisch lässt sich die Arbeit in der modernen Klassik verorten. Der auf der Innenseite des Sleeves schadet allerding etwas – das hätte man besser über einen Einleger lösen können. Das Label ist leider auch nicht so schön wie der Rest.

Außer Konkurrenz – Johannes Motschmann: Electric Fields (Neue Meister)

Alex Ketzer: Mit einem Tag Verspätung hat diese schöne Scheibe noch das VAN-Büro erreicht und ist in der Wertung daher außer Konkurrenz. Ganz und gar konkurrieren kann die Platte allerdings in der Gestaltung.

Das Cover macht einen klassisch modernen und reduzierten Eindruck. Die schwarze Hintergrundfarbe sorgt für eine edle Anmutung, die sich auch in der zurückhaltenden und gut gesetzten Typografie wiederfindet. Auf dem Cover sind drei angeschnittene Porträts, die durch geometrische Formen vervollständigt werden. Diese Formen sind in Varianten auch auf der Rückseite, dem Innersleeve sowie dem Label vertreten und sorgen für einen frischen Look, der sich auch in der Elektronischen Musik sehr wohl fühlen würde. Die Innenhülle ist sauber und ordentlich gesetzt – besonders mag ich hier die Trennung von Bild auf der einen und Text auf der anderen Seite. So liegt der Fokus auf dem jeweiligen Inhalt.

Wie schon bei einigen Exemplar zuvor ist auch hier wieder ein sehr schönes Logo zu finden. NEUE MEISTER – darüber, eng umschlungen, die Initialen »N« und »M«, die in der Kombination fast schon wie die abstrahierte Zeichnung eines Konzerthauses aussehen. Insgesamt sehr schön und ordentlich gemacht. ¶


Mario Lombardo

… zählt zu den renommiertesten Gestaltern und prägt seit vielen Jahren die internationale Grafikdesign-Szene. Statt bloßer Reproduktion trägt der Wahlberliner durch herausragende Konzeption und Gestaltung unverkennbar zum Aufleben des Editorial und Printdesigns bei. Seine Arbeiten bewegen sich dabei im kulturellen Kontext von Musik, Fotografie, Design, Architektur, zeitgenössischer Kunst und TV. Seit jeher überwindet er in seinen Arbeiten stilistische Grenzen und wagt den Spagat zwischen verschiedensten Disziplinen. Direkt nach seinem Diplom-Abschluss prägt Mario Lombardo maßgeblich als Artdirektor den Stil des Popkulturmagazins »SPEX«. 2004 entsteht in Köln parallel das BUREAU Mario Lombardo, bestehend aus Designern spezialisiert auf unterschiedlichste Bereiche. 2007 übernimmt er die Artdirektion der Kulturzeitschrift »Liebling«. 2008 folgt schließlich der Umzug des Büros nach Berlin – noch im selben Jahr sollte Mario Lombardo die Auszeichnung des »Visual Leader of the Year« für sein gestalterisches Gesamtwerk erhalten. Weitere folgten: Für seine Arbeiten wurde der renommierte Gestalter mit mehr als 100 nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet.

Alex Ketzer

... arbeitet als freier Art-Direktor und Grafik-Designer in Köln. Er kuratiert Ton, Text und Bild für verschiedene Labels und Projekte und gibt Workshops im Spannungsfeld von klassischer Typografie, experimentellem Design und interaktivem Sound. Bei VAN kümmert er sich um Pixel, Codes und Kreatives.