In Deutschland kann man an vierundzwanzig Musikhochschulen, sechs Kirchenmusikhochschulen, elf Akademien und Konservatorien sowie an etlichen Universitäten künstlerische musikalische Hauptfächer studieren. Die Lebenswege der angehenden Musiker/innen scheinen in vielen Fällen vorgezeichnet zu sein: Instrumental- oder Gesangsunterricht seit dem frühen Kindesalter, oftmals Jungstudierendenzeit an einem spezialisierten Institut, ein vier- bis fünfjähriges Vollstudium, anschließend vielleicht noch Aufbau- […]
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Filzy Business
Am vergangenen Wochenende hat das Ensemble Resonanz bei Gastspielen in Wien und Köln Filz uraufgeführt, ein Bratschenkonzert, das Enno Poppe für Tabea Zimmermann geschrieben hat. Patrick Hahn traf die beiden und fragte einmal nach, wie Komponist und Interpretin sich eigentlich begegnen, was dabei gelingen und was dabei schief gehen kann.
Alexei Ratmansky
Alexei Ratmansky ist der meistgefragte klassische Choreograf unserer Zeit. Sein Wohnsitz ist New York, wo er 2009 einen Vertrag als Hauschoreograf des American Ballet Theatre unterschrieb. Geboren vor sechsundvierzig Jahren in der Stadt, die heute wieder wie zu den Zeiten seines berühmtesten Vorgängers, Marius Petipa, St. Petersburg heißt, pendelt er zwischen Kopenhagen, San Francisco, Moskau und anderen Orten, in denen große, am klassischen Erbe und an seiner Zukunft interessierte Ballettkompanien arbeiten.
Tanz der Sinne, Musik ohne Klang
Stephen Malinowski wuchs in einer musikalischen Familie in Santa Monica / Kalifornien auf, spielte Klavier, Geige, Gitarre, lernte zu komponieren, begann eine klassische musikalische Ausbildung. Zum Weltstar wurde er aber nicht auf den klassischen Bühnen, sondern auf Youtube: Sein Instrument ist die Music Animation Machine (MAM), ein Computerprogramm, das Musik visualisiert und animiert. Mit seinen bewegten grafischen Partituren hat er bisher ungefähr 100 Millionen Menschen erreicht. Der Schweizer Dirigent und Kulturmanager Etienne Abelin arbeitet seit Längeren mit ihm bei verschiedenen neuen Konzertformaten zusammen. Für VAN traf er ihn zum Interview.
Schalltot (Clone)
Vor einem halben Jahr dachten wir: »Wir brauchen mehr Glamour!« Also raus aus dem Kreuzberger Prekariat, her mit den barocken Fleischtöpfen, nach München! Nach München! Text Dort verabredeten wir uns mit dem Trio Imàge, die vielleicht ähnliches dachten, aber im Gegensatz zu uns noch einen ehrenhaften Grund hatten: die Entgegennahme eines Preises in der etwas […]
Kontinuität des Wandels.
In Zeiten von corporate identities, outreach- und audience development-Strategien wird ein Orchester immer wieder mit der Frage konfrontiert: Was zeichnet uns aus? Was grenzt uns von anderen ab? Gut, wenn man dann beim Klang anfangen darf.
Die VAN-Playlist zum Hören
Zwischen höflichem Rauschen, verfeinerter Emotion und Auflösung in die Atmosphäre. Ólafur Arnalds ist ein elektronischer Musiker und Komponist aus Island. Nach fünf Solo-Alben hat er kürzlich mit der Pianistin Alice Sara Ott das Chopin Project aufgenommen. Sie zogen durch Bars um alte Klaviere zu benutzen, sie ließ ihn mit dem Synthesizer spielen, wärend sie am Klavier saß – alles mit dem Ziel, die von Arnalds so empfundene Glätte und Gleichförmigkeit bisheriger Chopin-Aufahmen aufzuwirbeln, rauher zu machen. Für VAN stellt er eine Auswahl geschätzter Stücke von Kolleg/innen zusammen; wir finden: Das ist Musik, die auch aus dem Hintergrund kommen darf.
Im Namen von VAN:
Im Namen von VAN: Ein Interview mit Jan Caeyers Text · Datum 8.4.2015 Im Herbst 2014 macht das Thema der Aufführungskultur klassischer Konzerte die Runde durch einige Medien. Inspiriert von der Aussage Jonny Greenwoods (Komponist und Gitarrist bei Radiohead), die Live-Kultur der klassischen Musik sei »abschreckend«, veröffentlicht der Dirigent Baldur Brönnimann den Text »10 things […]
Richard Strauss – der Maskenmann
Ein Drehtermin in der Strauss-Villa in Garmisch-Partenkirchen: Für einen Dokumentarfilm über Richard Strauss besuchte der Schriftsteller und Regisseur Thomas von Steinaecke die Strauss-Villa in Garmisch-Partenkirchen und sprach dort mit dem letzten lebenden Enkel. Gedanken über das Werk und die Rätsel des vor 150 Jahren geborenen Komponisten.
Designkritik mit Dieter C. Schütz
Dr. Dieter C. Schütz, Professor für Kulturwissenschaften, kommentiert das Aussehen einiger Neuerscheinungen der letzten Monate.
