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Schalltot (Clone)

Vor einem halben Jahr dachten wir: »Wir brauchen mehr Glamour!« Also raus aus dem Kreuzberger Prekariat, her mit den barocken Fleischtöpfen, nach München! Nach München! Text Dort verabredeten wir uns mit dem Trio Imàge, die vielleicht ähnliches dachten, aber im Gegensatz zu uns noch einen ehrenhaften Grund hatten: die Entgegennahme eines Preises in der etwas […]

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Kontinuität des Wandels.

In Zeiten von corporate identities, outreach- und audience development-Strategien wird ein Orchester immer wieder mit der Frage konfrontiert: Was zeichnet uns aus? Was grenzt uns von anderen ab? Gut, wenn man dann beim Klang anfangen darf.

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Die VAN-Playlist zum Hören

Zwischen höflichem Rauschen, verfeinerter Emotion und Auflösung in die Atmosphäre. Ólafur Arnalds ist ein elektronischer Musiker und Komponist aus Island. Nach fünf Solo-Alben hat er kürzlich mit der Pianistin Alice Sara Ott das Chopin Project aufgenommen. Sie zogen durch Bars um alte Klaviere zu benutzen, sie ließ ihn mit dem Synthesizer spielen, wärend sie am Klavier saß – alles mit dem Ziel, die von Arnalds so empfundene Glätte und Gleichförmigkeit bisheriger Chopin-Aufahmen aufzuwirbeln, rauher zu machen. Für VAN stellt er eine Auswahl geschätzter Stücke von Kolleg/innen zusammen; wir finden: Das ist Musik, die auch aus dem Hintergrund kommen darf.

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Im Namen von VAN:

Im Namen von VAN: Ein Interview mit Jan Caeyers Text · Datum 8.4.2015 Im Herbst 2014 macht das Thema der Aufführungskultur klassischer Konzerte die Runde durch einige Medien. Inspiriert von der Aussage Jonny Greenwoods (Komponist und Gitarrist bei Radiohead), die Live-Kultur der klassischen Musik sei »abschreckend«, veröffentlicht der Dirigent Baldur Brönnimann den Text »10 things […]

Veröffentlicht inEssay

Das Zwischenreich von Heavy Metal und Klassik

Metallica mag eine hochgelobte Heavy-Metal-Band sein, die kommerziell erfolgreichste noch dazu. Aber ihre Karriere verdankt sich zu einem großen Teil der Tatsache, dass sie immer wieder am Status Quo kratzen: Sei es durch Millionenklagen gegen Napster oder durch schroffe stilistische Kehrtwenden. Dennoch hat im Jahr 2000 die Entscheidung, einen Cellisten als Support – Präludium – […]

Veröffentlicht inPorträt

Ansichten einer Ungezähmten

Kurz vor der Pause macht sich Wut breit – die Wut von Patricia Kopatchinskaja. Ganz in Schwarz steht die Geigerin auf dem Podium, drückt den Bogen auf die Saite. Grell, qualvoll klingt der Ton in hoher Lage, er scheint zu fliehen, getrieben von Streichern, die der Solostimme zusetzen. Gezupfte Unerbittlichkeit in dreifachem Forte. Die Wut […]

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