Pawel Kuschnir starb im Anti-Putin-Hungerstreik, jetzt erscheint seine Rachmaninow-Einspielung

Am 27. Juli 2024 starb der Pianist Pawel Kuschnir im Alter von 39 Jahren in einem Gefängnis im russischen Birobidschan, wohl an den Folgen eines mehrtägigen trockenen Hungerstreiks. Ende Mai 2024 war er von FSB-Offizieren wegen »Aufrufs zum Terrorismus« festgenommen worden. Kuschnir hatte auf seinem Youtube-Kanal mit dem Namen »Inoagent Mulder« (verkürzt für »ausländischer Agent« – Kuschnir war Fan der US-amerikanischen Fernsehserie »The X-Files«) vier poetische Videomonologe mit Kritik an der russischen Regierung und am Krieg in der Ukraine veröffentlicht. Im letzten Video bezeichnet er die Massaker von Butscha als »Schande unseres Mutterlandes«, forderte Widerstand gegen das Regime und den Krieg sowie die Freilassung aller politischen Gefangenen. 


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