No sleep till Bayreuth, last Tristan before Festspiele (alles Wichtige von dort dann in der VAN-Ausgabe am 7. August). Die Deutsche Oper Berlin zeigt zum Saisonschluss nochmal ihren Tristan in der Graham-Vick-Inszenierung von 2011, die mittlerweile ein Lieblingsgrollobjekt der »Das steht aber nicht im Libretto!«-Wagnerianer ist; für mich gehört sie zum Sinnigsten und Berührendsten, was […]
Schlagwort: Deutsche Oper Berlin
Stream of Gerümpelness
Ob es irgendwann eine große Oper über handelnde Gestalten unserer Zeitgeschichte geben wird? Donald Trump und Wladimir Putin vielleicht? Aufhänger gäbe es. In musikalischer Hinsicht spezifische Sprachmuster. In dramatischer Hinsicht beim einen die skurrile Medienfixierung, beim anderen die wahnhafte Geschichtsphilosophie. Beides erinnert durchaus an zwei der sechs Hauptprotagonisten von John Adams’ Oper Nixon in China […]
Vögelnde Strauße, oiseaux tristes
Nicht um ein Nichts, ein gar Nichtiges, dreht es sich in diesem Stück, sondern um unsere Träume und Sehnsüchte in diesem uns zermürbenden, ertränkenden Alltag, der die Liebe abschleift zu nickligem, kein Ende mehr nehmendem Aneinanderhadern. Gibt es denn Traurigeres, wenn man so recht darüber nachdenkt? Der Ruf kompletter Belanglosigkeit freilich eilt dem selten bis […]
