Veröffentlicht inKritik

Versemmelte Anfänge, verschobene Abschiede

Ein trantütiger ›Tristan‹ grenzt an Regieverbrauchertäuschung. Für einen quickfidelen ›Tannhäuser‹-Klassiker scheint sich der Publikumswunsch nach Lebensverlängerung zu erfüllen. Und die beste Promi-figura machen nicht Söder oder Roth, sondern Martha Argerich und Roberto Blanco: Bei den Bayreuther Festspielen 2024 gab’s wieder mal die ganze Palette. In Bayreuth gibt es keine Stille vor der Musik. Das ist […]

Veröffentlicht inHundert 11

Kein »und«, nirgends

No sleep till Bayreuth, last Tristan before Festspiele (alles Wichtige von dort dann in der VAN-Ausgabe am 7. August). Die Deutsche Oper Berlin zeigt zum Saisonschluss nochmal ihren Tristan in der Graham-Vick-Inszenierung von 2011, die mittlerweile ein Lieblingsgrollobjekt der »Das steht aber nicht im Libretto!«-Wagnerianer ist; für mich gehört sie zum Sinnigsten und Berührendsten, was […]

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