Stringenz ist in Regiearbeiten von Kirill Serebrennikov nicht zu erwarten, dafür die Plausibilität des intensiven Moments, im besten Fall eindringlicher halber Stunden. Das gilt nicht nur für seine Inszenierungsserie der Mozart/Da-Ponte-Opern, die jetzt an der Komischen Oper Berlin mit Don Giovanni ihren Abschluss findet; so war es auch in Serebrennikovs Wiener Parsifal. Dessen erzählerischer Bogen […]
