Posted inInterview

»Deine Aufgabe ist nicht, die Emotion selbst zu erleben. Deine Aufgabe ist, sie an das Publikum weiterzugeben.«

Eine schmale Frau mit mittellangen grauen Haaren tritt ans Mikrofon: Im bläulichen Bühnenlicht wirkt sie weltentrückt und zerbrechlich. Umso mehr überrascht die Kraft ihrer Stimme, die Kaskaden verblüffender Klänge in den Saal sendet: Summen, Surren, Seufzen; klappernde Glottis-Schläge, kehliges Zwitschern, nasales Stöhnen. Mal a cappella, mal von elektronischen Soundscapes begleitet, lotet sie jeden Winkel ihrer […]

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