Der erste richtige Straßenfeger des diesjährigen Berliner Musikfests ist nicht das Eröffnungskonzert mit György Ligetis Le Grand Macabre, sondern ein reines Mendelssohn-Programm mit Jordi Savall. Das ist einerseits verständlich, andererseits merkwürdig. Verständlich, da Savall ein großartiger Musiker ist, und mehr noch, ein wundervoller, absolut uneitler Mensch, dessen ganze Erscheinung sich durch Noblesse und Güte auszeichnet. […]
