Zur selben Zeit, da in Wien der European Song Contest stattfand, wurde auch an der Komischen Oper Berlin eine Party mit eisernem Willen zur Ausgelassenheit gefeiert, rhythmisch und satztechnisch weitaus amorpher, doch ähnlich queer. Die genderfluide Figur schlechthin, Virginia Woolfs Orlando, hat auf der Opernbühne neuerdings ein Kind, das hier ausgiebig die nichtbinäre Freiheit preist. […]
