VAN-Leser/innen kennen Folkert Uhde als Kurator und Namensgeber von Fat Cream (Folkerts All Time Classy Recordings of Early Music), Kulturgeher in Berlin als Mitgründer und Künstlerischen Leiter des Radialsystems. Dieses Jahr gestaltet er erstmalig die Bachfesttage Köthen, die vom 28. August bis zum 4. September zum 26. Mal stattfinden. Letzte Woche erreichte uns eine E-Mail von Folkert: »Aktuell bin ich gerade sehr intensiv mit den Köthener Bachfesttagen beschäftigt. Ich muss da einen sehr heiklen Generationswechsel im Publikum hinbekommen, der mir schlaflose Nächte beschert.« Grund genug einmal nachzufragen, was da los ist.

Folkert Uhde • Foto Jim Rakete
Folkert Uhde • Foto Jim Rakete

VAN: Was hast du für eine Geschichte mit den Bachfesttagen in Köthen?

Folkert Uhde: Ich war das erste Mal 1992 da, als Geiger mit dem Leipziger Barockorchester. Seitdem bin ich immer wieder gekommen und habe mich alle zwei Jahre drauf gefreut. Das Fest lebt von der Authentizität des Ortes. Köthen ist die authentischste Bach-Stadt, die ich kenne, da ist eigentlich alles noch da, die Zeit ist stehengeblieben.

Du hast das Festival 2015 von Hans Georg Schäfer übernommen, der 25 Jahre Intendant der Ansbacher Bachwochen war und parallel von 2001 an die Köthener Bachfesttage geleitet hat. Welches Erbe bist du angetreten?

Hans Georg Schäfer hat da Unglaubliches auf die Beine gestellt, anständige Budgets organisiert, es geschafft, dass in Köthen ein toller Konzertsaal gebaut wurde, eingesenkt in die Ruine der Reithalle im Schloss. Er hat hochkarätige Leute geholt, Gardiner, Herreweghe, die ganzen ›Heroen‹ und viel Aufmerksamkeit für Köthen geschaffen. Das Festival hatte ein Publikum, das er wesentlich aus Ansbach mitgebracht hat (die Bachwoche in Ansbach findet seit 1947 ebenfalls alle zwei Jahre statt, immer im Wechsel mit den Köthener Bachfesttagen, d. Red.]. Warst du dort schon mal bei der Bachwoche?

Nein.

Das ist schon echt speziell, auch von den Eintrittspreisen her, da gibt es eine Klientel, die dort in der dritten Generation hinfährt zur Sommerfrische, um ›ihren Bach‹ zu hören. Die sind dann zum Teil wegen Hans Georg Schäfer auch nach Köthen gekommen. Wenn ich mich dort mit Gästen unterhalten habe, waren das oft Leute, die es im Osten fast gar nicht gibt, ein sehr gut verdienendes, bürgerliches Publikum, die das als besonders authentisch erlebt haben, da im Osten. Viele davon älter, da hat man jetzt gesehen, dass es naturgemäß immer weniger werden, die sich auf die Reise machen.

»Köthen ist die authentischste Bach-Stadt, die ich kenne, da ist eigentlich alles noch da, die Zeit ist stehengeblieben.«

Es gab also eine Krisensituation, als du das Festival übernommen hast?

Das wäre zu viel gesagt, aber es wurde in meinen ersten Gesprächen mit Bürgermeister und Aufsichtsrat sehr deutlich, dass allen klar war, dass es dringend eine Veränderung braucht, um zu überleben. Ich habe auch ganz stark einen Legitimationsdruck verspürt. Wirtschaftlich hat es diese Region nicht leicht. Interessanterweise ist Köthen mit knapp 30.000 Einwohnern fast genauso groß wie Feldkirch (im österreichischen Vorarlberg, wo Folkert Uhde seit 2014 gemeinsam mit Hans-Joachim Gögl Künstlerischer Leiter der Montforter Zwischentöne ist, d. Red.). Wenn du in beiden Städten durch die Innenstadt oder auf den Markt gehst und vergleichst, was es da alles zu kaufen gibt – das sind unterschiedliche Universen.

Das Veranstaltungszentrum mit dem Johann-Sebastian-Bach-Saal im Schloss Köthen ist zum Teil in der erhaltenen klassizistischen Gebäudesubstanz der ehemaligen Reithalle untergebracht • Foto Matthias Alfa (GFDL), via Wikimedia Commons
Das Veranstaltungszentrum mit dem Johann-Sebastian-Bach-Saal im Schloss Köthen ist zum Teil in der erhaltenen klassizistischen Gebäudesubstanz der ehemaligen Reithalle untergebracht • Foto Matthias Alfa (GFDL), via Wikimedia Commons

Womit hast du begonnen?

Ich habe gemerkt, dass die Bachfesttage lokal und regional nicht genug angebunden sind, es lebte vor allem von den eingeflogenen Gästen. Es war nicht so richtig was für die Stadt, die Leute haben es nicht als ›ihre‹ Sache angesehen, eher so ›das ist toll und wichtig und da kommen viele Gäste‹, aber es gab nicht viele Berührungspunkte.

Welche Berührungspunkte gibt es jetzt?

Uns war klar, dass wir auch etwas für Leute anbieten müssen, die keine großen Bach-Fans sind, etwas, was nicht elitär erscheint und vor allem wohlhabende Westdeutsche anzieht, sondern etwas für alle, wo man einfach hingehen und einen guten Tag haben kann, was umsonst ist und draußen.

Am zweiten Wochenende machen wir deshalb jetzt ein großes Schlossfest im Schlosshof, mit allem was dazugehört, Artisten, Gauklern, Musikern, Marktständen, historischem Handwerk, vielem aus der Region, Töpfer, Korbmacher, einen Köthener Pfeifenbauer, der Sackpfeifen baut, abends spielt eine Band. Parallel dazu gibt es ›Viertelkonzerte‹ von zwanzig Minuten, bei denen man versteckte Orte in Schloss und Stadt musikalisch entdecken kann.

Bildergalerie Schloss Köthen. Johann Sebastian Bach arbeitete in Köthen zwischen 1717 und 1723 als Hofkapellmeister Leopolds von Anhalt-Köthen und schuf hier Teile seiner Brandenburgischen Konzerte und seines Zyklus’ Das wohltemperierte Klavier.

Eine weitere Neuerung ist das BachCollektiv, quasi eine Art ›All Star Band‹, die sich während der Festivalwoche gründet, zusammen probt und Konzerte gibt. Woher kam diese Idee?

Um in beide Richtungen mehr Kontakt zu schaffen, zwischen Künstlern und den Leuten vor Ort. Oft ist es ja so, dass du als Musiker von den Orten, in denen du spielst, überhaupt nichts mitkriegst. Du fliegst irgendwo hin, fährst mit dem Bus zwei Stunden in irgendein Hotel irgendwo in der Pampa, hast eine halbe Stunde zum Einchecken, gehst aufs Klo, trinkst einen Kaffee, sitzt wieder eine Stunde im Bus zum Konzertort, spielst die Anspielprobe, danach das Konzert und bist um fünf nach zehn wieder auf dem Rückweg ins Hotel, wo du betest, noch ein paar Erdnüsse in der Minibar zu finden, weil du nichts zu essen bekommen hast. Das war dann ›die Begegnung mit dem Ort‹. Du hast null Kontakt gehabt mit den Leuten, null Möglichkeit Kontakt aufzunehmen. Dieses hubschraubermäßige Abwerfen und wieder Einsammeln wollen wir ein wenig aufbrechen.

Gab es zu Anfang Vorbehalte, dass da jetzt ein ›Konzertdesigner aus Berlin‹ kommt und versucht, alles anders zu machen?

Nein, interessanterweise ist diese Skepsis nur immer die Vermutung. Das war auch so in Feldkirch und Nürnberg (wo Folkert Uhde seit 2013 Künstlerischer Leiter der Internationalen Orgelwoche ist, d. Red.). Je mehr Projekte ich in der so genannten ›Provinz‹ mache, desto begeisterter bin ich, was man da alles machen kann, wie anders sich Leute involvieren lassen. In der Großstadt, wo du alles vorgesetzt kriegst, musst du immer allen hinterherlaufen. In Köthen waren sie echt hungrig nach neuen Ideen.

Trotzdem gibt es ein Gefälle zwischen dem was du machst und welche Zielgruppe du damit ansprichst und der Lebenswirklichkeit vor Ort, das man nicht so einfach nivellieren kann, oder?

Nee, das kann man nicht wegwischen, aber es gibt vor Ort ganz viel was funktioniert, mehr als man denkt. Es gibt zum Beispiel eine ganz tolle Musikschule, die ist auch im Köthener Schloss, die machen natürlich mit ihren Ensembles mit beim Schlossfest, es gibt zwei gute Gymnasien, die viel mit Musik machen. Man darf sich nicht täuschen lassen von den 99-Cent-Läden in der Fußgängerzone, es gibt da eine starke bürgerliche Kultur, auch kleine Unternehmer und lokale Unternehmen, die uns mit Geld- oder Sachwerten unterstützen, wie zum Beispiel die Köthener Fleisch-und Wurstwaren, die uns Anzeigenplatz auf ihren Werbezetteln geschenkt hat. In Bezug auf Sponsoren haben viele gesagt, ›Oh, das wird schwierig, ob die noch mitziehen wenn du es veränderst‹, aber eigentlich ist das Gegenteil der Fall gewesen. Wir haben sogar etwas mehr Geld eingesammelt als vorher. Die Stadt engagiert sich in hohem Maße, das ist echt bemerkenswert, auch das Land steht total dahinter. Selbst der Ministerpräsident kommt, da muss man gar nicht so viel betteln, das ist anders als in Berlin.

Viele der Sachen, die du programmiert hast, gibt es früher oder später auch in den großen Städten zu sehen. Warum sollte ich da extra nach Köthen fahren?

Ich glaube, die Aura des Ortes macht einen riesigen Unterschied. In Köthen gibt es eine kleine Kirche, wo Bach mit seiner Familie zum Gottesdienst gegangen ist. Da lagern so dicke Folianten in einem Stahlschrank in der Sakristei, wo er selber unterschrieben hat, wenn er zum Abendmahl gegangen ist, ›Capellmeister Bach und Frau Bachin‹. Nach dem Konzert zeigt der Pastor das manchmal, das ist schon echt irre. Sowas kann man nur in so einem Örtchen erleben, das ist eben nicht im Panzerschrank im Museum. Die benutzen zum Abendmahl immer noch dasselbe Geschirr wie im 17. Jahrhundert! Oder eine kleine Kapelle im Souterrain des Schlosses, da ist der letzte Sohn von Maria Barbara Bach getauft worden, und der Fürst Leopold war der Taufpate. Wenn du diese Geschichte kennst und diese Musik dazu hörst, lässt einen das nicht kalt, dann ist es einfach etwas ganz Anderes als wenn du im Kammermusiksaal der Philharmonie mit tausend anderen sitzt. Oder diese Landschaft um Köthen, ich könnte mir vorstellen, dass deren Weite etwas mit der Kreativität zu tun hat, die Bach da gelebt hat. Es lohnt sich, aus der Großstadt dahinzufahren, durch diese Weite in diese kleine Stadt.

Du bist darauf angewiesen, dass Leute anreisen. Die alten ›Heroen‹, von denen Du anfangs sprachst und wegen derer früher viele ›Bach-Fans‹ gekommen sind, findet man nicht mehr im Programm, gab es da Beschwerden?

Zwei langjährige Besucher haben sich in einer Heftigkeit beschwert, das hat mich richtig schockiert. ›Das ist nichts mehr für uns‹, weil eben ihnen bekannte Namen fehlen. Das führte dann zum Vorwurf, dass das mit dem Konzertdesign ganz furchtbar sei und die Musik das nicht brauche. Wahrscheinlich würden die großen Namen auch nicht mehr kommen, weil sie es auch blöd fänden. Es war ganz offensichtlich vom Gefühl her: der nimmt uns da was weg, was unseres ist. Was ich total schade finde, weil ich die Musik genauso liebe wie sie. Die Leute, die bei uns spielen, sind alle Weltspitzenklasse, das sind alles Musiker/innen, die die meisten wahrscheinlich schon in allen möglichen Ensembles bei Gardiner oder Herreweghe gehört haben. Wenn du zum Beispiel auf Youtube Herreweghe-Videos anguckst – wo immer eine Gambe dabei ist, spielt Romina Lischka, weil Herreweghe weiß, dass das momentan die Beste ist. Die Leute sehen es aber nicht, weil sie die Namen nicht kennen.

Es ist halt die Währung, die für viele Festivals gilt, und die sie gleichzeitig so ununterscheidbar machen, weil überall dieselben Namen auftauchen …

… bei den großen Konzerthäusern geht’s mir genauso, da steht vorne drin, ›super exklusiv, nur bei uns‹, und wenn du drei Broschüren durchgeblättert hast stellst du fest, dass es überall dieselben sind. Aber das Ende ist auch absehbar, Harnoncourt ist gestorben, Frans Brüggen ist gestorben, von den großen Namen gibt’s in der Alten Musik ja nur noch ein paar.

Andererseits, wenn du doch Gardiner geholt hättest, hättest du vielleicht ein paar schlaflose Nächte weniger gehabt. Gab es da eine Versuchung zu sagen, ›dann holen wir halt doch den einen großen Namen‹?

Nein, ich weiß was Gardiner und Jordi Savall kosten, das ist für so ein kleines Festival eigentlich ruinös. Ich finde vor allem das Verhältnis zwischen den exorbitanten Honoraren und den Anstrengungen eines so kleinen Festivals, solche Budgets zu realisieren, nicht akzeptabel. Und es erreicht unterm Strich viel zu wenig Menschen aus der Region. Dazu kommen dann bei manchen Dirigenten diese gottähnlichen Auftritte, ich will das nicht mehr, ich bin nicht mehr bereit dazu. Das hat dann zwar einen nostalgischen Reiz, aber es gibt hundert Ensembles, die genauso gut oder besser spielen. Und wenn wir als Veranstalter jüngere Ensembles und Musiker nicht einladen, müssen wir uns über die Entwicklung nicht wundern.

»Oder diese Landschaft um Köthen, ich könnte mir vorstellen, dass deren Weite etwas mit der Kreativität zu tun hat, die Bach da gelebt hat. Es sich lohnt sich, aus der Großstadt dahinzufahren, durch diese Weite in diese kleine Stadt.«

Wenn du es nicht schaffst, ein anderes, vielleicht jüngeres Publikum zu gewinnen, wird es das Festival vielleicht irgendwann nicht mehr geben. Aber das gilt vermutlich für viele kleinere Festivals. Du unterrichtest an der Zeppelin-Universität im Fach Kulturwissenschaften, was sagen sie denn, die ›jungen Leute‹?

Mit denen mache ich immer ein bisschen Feldforschung, ich lasse nicht die das Feld untersuchen, sondern ich benutze sie für meine persönliche Feldforschung. Da sind immer so ungefähr dreißig Leute zwischen 20 und 25 im Kurs, von denen sagen 27 ›klassische Musik, bleib mir weg‹.

Warum?

Zwei Argumente, die wahnsinnig stark sind: ›Das hat nichts mit mir zu tun‹. Das andere, ein wörtliches Zitat, ›Klassische Musik = Freiheitsentzug‹: Ich muss da zwei Stunden auf der harten Kirchenbank sitzen. Diesem Gedanken sind in Köthen unsere ›Halb- und Viertelkonzerte‹ an verschiedenen Orten geschuldet. Man kann sagen, ›ich kletter’ da mal in irgend so einen Turm und hör mir zwanzig Minuten so was an.‹ Das wird seine Wirkung nicht verfehlen, weil Bach ja auch für diese Unmittelbarkeit, für den Fürsten und die Familie, komponiert hat, das waren immer nur ein paar Leute, die in einem Raum waren.

Was sagen denn die drei Student/innen, die hingehen?

Deren Argumente erreichen die anderen überhaupt nicht, da ist so eine dicke Glaswand dazwischen. Zum Beispiel das ›ich freue mich auf den Interpretationsvergleich‹. Hallo? Wie viel Vorwissen musst du haben, um ›Interpretationsvergleich‹ spannend zu finden? Es gibt übrigens heute noch eine andere große Herausforderung: das Einwerben von Sponsorengeldern wird zunehmend schwierig. In der Generation vor uns war es so, dass in den Vorständen Leute waren, die ein persönliches Interesse hatten, es hing viel an Einzelpersonen, die man gewinnen konnte oder eben auch nicht. Diese Generation kulturaffiner Entscheider ist extrem brüchig geworden. Stattdessen gibt es eine extreme Professionalisierung im Kulturmanagement und Marketing, deren Kehrseite ist, dass immer knallhart gefragt wird, ›was ist eigentlich unser Nutzen?‹

Ein Abend nimmt Bachs Liebeslied Willst Du mein Herz mir schenken zum Ausgangspunkt, um »eine imaginäre Geschichte von Liebe, Verlust und Leidenschaft« zu erzählen. Gerade in Bezug auf Bach gibt es ein ›Fantum‹, bei dem die Faszination eher aus dem Studium und dem Wissen kommt. Diese persönliche Art des auratischen ›Nachfühlens‹ und Geschichten-Erzählens finden einige vermutlich kitschig und abschreckend, oder?

Ja, was mich total überrascht hat, weil es auf der anderen Seite viele anzieht. Man muss es auf den Sockel heben, dann steht die BWV-Nummer dran, dann kann man es so abhaken. Manchmal habe ich auch das Gefühl, dass es darum geht, so eine innere Playlist zu bestätigen, ›das habe ich gehört, das kenn ich, das kenn ich, das kenn ich, jetzt wollen wir mal gucken, was der damit macht.‹ In Köthen starb Bachs erste Frau, kurze Zeit später verliebte er sich in eine fünfzehn Jahre jüngere Kollegin. Also haben wir überlegt, was können wir mit diesem Lied erzählen? Wir versuchen, eine Reise zu machen, zwischen zwei emotionalen Zuständen, zwischen Verliebtheit und Verlust. Letztes Jahr habe ich beim Bach-Wettbewerb in Köthen eine Rede gehalten, bei der neben mir eine Bachbüste stand. Bachbüsten gibt’s ja immer nur nach diesem einen Porträt mit der Allongeperücke. Da habe ich plötzlich gedacht: »Ey Leute, übrigens, das ist nicht der, wie er hier war. Der ist als 33-jähriger hierhergekommen, hatte fünf Kinder, hat seine erste Frau verloren, sich wahnsinnig heftig in eine fünfzehn Jahre jüngere Kollegin verliebt, das war nicht dieser Leipziger Bach, der einfach durch war, müde, genervt von seiner Arbeit und den unmusikalischen Kindern, mit denen er sich rumschlagen musste. Der muss in Köthen irgendwie anders drauf gewesen sein. ¶

Hartmut Welscher

... ist Herausgeber von VAN. Er studierte Development Studies, Ethnologie und Asienwissenschaften in Berlin, Seoul, Edinburgh und an der London School of Economics und arbeitete im Anschluss zehn Jahre als Berater in Projekten der internationalen Entwicklungszusammenarbeit. 2014 gründete er mit Ingmar Bornholz den VAN Verlag, wo er auch als Geschäftsführer fungiert.