Tímea Junghaus ist Kunsthistorikerin, Kuratorin und Aktivistin. 2007 kuratierte sie auf der Biennale in Venedig den Pavillon »Paradise lost«, in dem 16 Sinti:zze und Rom:nja aus acht Ländern ihre Kunstwerke ausstellten. Heute leitet sie unter anderem das European Roma Institute for Arts and Culture (ERIAC) in Berlin, das seit 2017 das einzigartige Mandat hat, als transnationale, europäische Organisation für die Anerkennung der Kunst und Kultur der Sinti und Roma zu agieren, und die Sektion Bildende Kunst für RomArchive, einem digitalen Archiv für Kunst von Sinti:zze und Rom:nja aus sämtlichen Sparten. Zusammen mit Shelly Kupferberg kuratierte Junghaus auf Einladung der Volksbühne das Festival »Diaspora Europa« über zeitgenössische Perspektiven von Rom:nja, Sinti:zze und Jüd:innen in Tanz, Schauspiel, Konzert, Videoclips und Gesprächsformaten. Am Telefon sprach ich mit Tímea Junghaus über Selbstbestimmung und die Darstellung von Sinti:zze und Rom:nja in der Kunstgeschichte, wichtige Berliner Orte und das »Diaspora-Gefühl«.


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... machte in Köln eine Ausbildung zur Tontechnikerin und arbeitete unter anderem für WDR3 und die Sendung mit der Maus. Nach einem Schulmusik- und Geschichtsstudium in Berlin und Bukarest gibt sie Seminare in Musikwissenschaft und Musikjournalismus und ist Redakteurin bei VAN. merle@van-verlag.com