»Ich war fast schon skeptisch, dass etwas, was so viel Spaß macht, mit so wenig Angst und Überwindung von Scham einhergeht.«

Sabin Tambrea steuerte eigentlich auf eine Karriere als Geiger zu, dann wurde er stattdessen Schauspieler. Von 2008 bis 2017 war er festes Ensemblemitglied am Berliner Ensemble während der Intendanz Claus Peymanns, seit dessen Abschied konzentriert er sich auf Filmrollen (›Babylon Berlin‹, ›Narziss und Goldmund‹, ›Ku’damm‹). Ein Gespräch über das Aussteigen, die Tragik der frühen Professionalisierung in der klassischen Musik und einen motzenden Peymann als Handyklingelton.


Kommentar

Das große Ganze

Warum es so schwierig ist, in Orchestern Veränderungen anzustoßen. Ein Gastkommentar von Ulrich Haider, stellvertretender Solo-Hornist der Münchner Philharmoniker

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Video der Woche

Dialogues des Carmélites an der Semperoper Dresden

Eine eingeschworene Gemeinschaft kann enorme spirituelle Kraft entwickeln, die über die Willensstärke des Einzelnen weit hinaus geht. Der Gemeinschaftssinn wirkt zurück auf das Individuum, es erfolgt die Einbindung – ein Phänomen, das Denker wie Foucault, Weber und insbesondere Elias Canetti beschäftigt hat.

Dialogues des Carmélites erzählt das Schicksal einer Gruppe von Nonnen am Ende der Französischen Revolution, von ihrem Kampf um Selbstbestimmung, für ihren Glauben und gegen die Angst vor dem Tod. Francis Poulencs Komposition unterstreicht die psychologische und emotionale Dynamik auf das Dramatischste bis hin zur besonders ergreifenden Schlussszene. In der Zürcher Produktion, die jetzt in Dresden gastiert, führt Jetske Mijnssen Regie, Marie Jacquot hat die musikalische Leitung inne.


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Audio der Woche

Allegro assai aus Wolfgang Amadeus Mozarts Symphony No. 22

Unter der Leitung des als Mozart-Experten Johannes Klumpp erkundet das Essener Folkwang Kammerorchester das sinfonische Gesamtwerk Mozarts. Jetzt startet mit der neuen GENUIN Einspielung die fünfte Etappe dieser klanglichen Forschungsreise, die die Hörenden zu den Sinfonien 8, 22, 23 und zur großen Es-Dur-Sinfonie Nr. 39 führt. Die internationale Kritik bescheinigt den Einspielungen »herausragendes technisches Können« und nennt Dirigent und Orchester »prädestinierte Mozart-Interpreten«.


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»Seit Offenbach und Hervé Mitte des 19. Jahrhunderts die Operette erfanden, gedeiht sie vor allem in potenziell fatalen Endzeiten und Gefahrenzonen. Krisen und Katastrophen, so scheint es, liefern den Nährstoff, aus dem die Gattung ihre Kraft gewinnt. Je mehr die Welt knirscht oder kracht, desto besser fürs lakonisch spöttische, unterhaltsam zerstreuende Geschäft.«

Albrecht Thiemann in VAN #329 über die Renaissance der Operette.

Alle da? Über Diversität und Rassismus in der Klassik


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Wer an einer Musikhochschule Professor:in wird, entscheiden Kommissionen unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Im Bereich der Musikpädagogik kam es in den letzten Jahren zu mehreren Klagen gegen solche Verfahren.

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