Haydn, Mozart und Salieri waren Fans der blinden Pianistin, Lehrerin, Komponistin, Sängerin und Organistin Maria Theresia von Paradis (1759–1824). Die gebürtige Wienerin komponierte Lieder, Kantaten, Solo-Konzerte, Kammermusik und Opern. Berühmt ist sie bis heute – leider muss man sagen – »nur« für ein einziges Stück. Und das ist angeblich noch nicht einmal von ihr. Na und?

Am 1. Februar 2024 ist es genau 200 Jahre her, dass Maria Theresia von Paradis im Alter von 64 Jahren in Wien einem Lungenleiden erlag. Wie stark die Komponistin heute mit dem einen hier betrachteten Stück assoziiert wird, merkt, wer über die Suchmaschine des Vertrauens mehr über die Komponistin und ihre Werke abseits der Sicilienne (wie beispielsweise das besondere Morgenlied eines armen Mannes) erfahren will. Und wer vor dem Wort »Sicilienne« ein Minuszeichen setzt, um alle »Sicilienne«-Ergebnisse von »Maria Theresia von Paradis« abzukoppeln, der landet – dialektisch genug –  trotz dieses Ausschlussverfahrens bei der Sicilienne, nur eben bei Ergebnissen mit jeweils falschen Schreibweisen des Stücktitels.


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... ist Konzertveranstalter, Moderator, Komponist und Pianist. Er gestaltet innovative Konzertformate, arbeitet als Musik-Satiriker, schreibt Stücke für Solist:innen und Ensembles und Texte für VAN, die Wiener Philharmoniker, die New York Philharmonics und die Bamberger Symphoniker. 2019 war er als Schauspieler an der Volksbühne zu erleben.