Bedřich Smetana (1824–1884) wurde am 2. März 1824 in Litomyšl (Ostböhmen) geboren. Er ist vermeintlich einer jener Komponisten, die nur einen »Hit« hatten: Die Moldau aus dem Orchesterzyklus Má vlast (Mein Vaterland) – 1875 in Prag uraufgeführt. Als »One-Hit-Wonder-Komponist« kommt er allerdings längst nicht infrage, schließlich steht mindestens seine 1866 uraufgeführte Komische Oper Prodaná nevěsta (Die verkaufte Braut) auch aktuell noch auf den vielen Spielplänen unzähliger Opernhäuser weltweit.
Was aber gibt es darüber hinaus Lohnenswerte im Zeichen des Jubilars zu entdecken? Wie sieht es in Sachen Smetana-Forschung aus? Haben wir eigentlich, was Noten angeht, schon den vollständigen Smetana »auf dem Tisch«? Und was sind andere große Fragen, die den berühmten Sohn Böhmens umgeben? Wir haben dazu Sandra Bergmannová interviewt. Sie ist Leiterin des Bedřich-Smetana-Museums – Teil des Tschechischen Musikmuseums – in Prag.
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