Im Jahr 1841 schaffte man in Schweden die Stock-Bestrafung ab, bei der die Füße von Gefangenen mittels eines Holzblocks fixiert werden, so dass der jeweils Bestrafte beispielsweise der Öffentlichkeit zwecks Demütigung »präsentiert« werden kann. Im selben Jahr wurden die beiden Stockholmer Bordelle »London« und »Stadt Hamburg« geschlossen. Ebenfalls 1841 gründete sich in der Stadt Borlänge die Schwedische Regierungsagentur für Straßenverkehr (Vägverket), die über 170 Jahre bestand und erst 2010 mit der Schwedischen Bahngesellschaft (Banverket) fusioniert wurde. Gleichzeitig gelten die 1840er Jahre in Schweden als erste feministische Emanzipationsepoche, wie man in einem hervorragenden und ausführlichen Artikel von Katrin Losleben erfährt.
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