Wir treffen den österreichischen Dirigenten und Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra Manfred Honeck am Vormittag nach seinem Konzert mit dem Gustav Mahler Jugendorchester in der Elbphilharmonie Hamburg. Das Programm ist typisch für Honeck, der sich einen Ruf erarbeitet hat, die sinfonischen Schlachtrösser des 19. Jahrhunderts mit besonderer Vitalität und Frische zu interpretieren: Wagners Siegfried-Idyll, Orchestrierungen von Schubert-Liedern (mit Matthias Goerne), und Beethovens 5. Sinfonie. Honeck ist der Typus Dirigent, der Passagen aus historischen Beethovenbiographien auswendig zitieren kann. Wir sprechen mit ihm über Orchesterpädagogik, seine frühen, verfehlten Ansätze am Pult und österreichische Ländler.
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