Feurig blitzende Augen, hypnotischer Hüftschwung und wallende Lockenpracht – Kaum eine Opernheldin wird mit so vielen Stereotypen in Verbindung gebracht wie Georges Bizets Carmen. In einer Inszenierung am Mecklenburgischen Staatstheater treibt Regisseurin Anna Weber das Vorurteil auf die Spitze: Carmen ist bei ihr keine normale Frau, sondern eine Vampirin. Ich treffe sie in Berlin zu einem Gespräch über den Mythos der femme fatale.
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