Louis Moreau Gottschalk (1829–1869) war so etwas wie der Frank Elstner des Komponierens für Klavier: erfolgreich, innovativ, ein Pionier. Nur starb Gottschalk viel zu früh. Geboren am 8. Mai 1829 in der späteren Jazz-Stadt New Orleans als Sohn eines sephardischen Juden, interessierte er sich früh für kreolische und afroamerikanische Musik. Mit Georges »Carmen« Bizet und Camille »Le Carnaval des animaux« Saint-Saëns war Gottschalk befreundet. Er studierte bei Fromental Halévy – dem Schöpfer der bis heute immer wieder auf den Spielplänen auftauchenden Grand opéra La Juive – und bei der Opern-, Instrumentations- und Symphonie-Innovations-Koryphäe Hector »Idée fixe« Berlioz in Paris.
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