Maiko Kawabata ist Geigerin und lehrt und forscht als promovierte Musikwissenschaftlerin am Royal College of Music in London und an der Open University. In ihrem Artikel The New ›Yellow Peril‹ in ›Western‹ European Symphony Orchestras untersucht sie mithilfe von ethnologischen Methoden rassistisches Verhalten gegenüber Musiker:innen mit ostasiatischem Hintergrund. Es geht dabei sowohl um rassistische Vorurteile bei Probespielen als auch um Diskriminierung an Hochschulen und im Orchesteralltag. Ich spreche mit Kawabata über den Einfluss der eigenen Biografie auf die wissenschaftliche Methodik, über Empowerment von Musiker:innen und Strukturen, die dieses ermöglichen.
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