Musiker:innen auf einer Bühne, unauffällig beleuchtet, meist von Ferne betrachtet. Soweit, so normal, mittlerweile auch in flach auf kleinem Bildschirm. Während der Pandemie verlagerte sich ein Großteil des klassischen Musiklebens in den digitalen Raum, blieb dabei aber in den meisten Fällen ein blasses Abziehbild des Konzerterlebnisses im Saal. Projekte, bei denen das Format keine Notlösung, sondern ein wirklicher Gewinn ist, waren eine Seltenheit (aber es gab sie, zum Beispiel die Online-Tour SOUND_TRACKS von DieOrdnungDerDinge). Auch im Musikhochschulalltag schien Kunst, die von Anfang an digital gedacht ist, bisher keine große Rolle zu spielen. Doch das ändert sich.
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