Die Eltern der am 6. Juli 1858 in Kopenhagen geborenen Ida d’Fonseca waren keine wohlhabenden Leute. Ihr Vater war ein jüdischer Wechselmakler deutsch-portugiesischer Herkunft (wie wir anhand des Artikels von Lisbeth Ahlgren Jensen erfahren), also jemand, der die diversen kursierenden Geldsorten quantifizierte und entsprechend umtauschte. Trotz der eher übersichtlichen wirtschaftlichen Verhältnisse erhielt d’Fonseca privaten Gesangsunterricht bei dem einflussreichen Sänger und Pädagogen Giuseppe Siboni (1780–1839), der später als Direktor des Königlichen Theaters von Kopenhagen fungierte. Auch andere Geschwister d’Fonsecas bekamen Gesangsstunden – und wurden zum Teil ebenfalls professionelle Sängerinnen und Sänger.
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